Von Weinbau-Studien bis zum Spott über Berufstätige: Eine Woche voller Kuriositäten
H.-Dieter ReuterVon Weinbau-Studien bis zum Spott über Berufstätige: Eine Woche voller Kuriositäten
Zwei ungewöhnliche Ankündigungen prägten diese Woche: eine neue Universität für Weinbau und ein umstrittenes Podcast-Format, das Berufstätige verspotten soll. Unterdessen bringt die Regierung kurz vor Ende ihrer Amtszeit weiterhin halbfertige Pläne auf den Weg. Kritiker werfen ihr vor, ihre Strategie bestehe darin, bestehenden Konzepten einfach weitere Buchstaben anzuhängen – statt tatsächlich Ergebnisse zu liefern.
Diese Woche wurde die Universität für Weinbau als ambitioniertes Bildungsprojekt vorgestellt. Im Douro-Tal gelegen, soll sie Studierende in der Kunst der Spitzenweinherstellung ausbilden. Die Hochschule strebt an, sich zu einer führenden Adresse für Weinbau (Viticultur) und Önologie zu entwickeln.
Am 3. Mai startete auf SIC die erste Folge des Podcasts „Lachen auf Kosten der Fleißigen“ (Originaltitel: Making Fun of Hard Workers). Die Sendung macht sich über Menschen in hochverantwortlichen Positionen lustig – darunter Minister und Führungskräfte aus der Wirtschaft. Die Moderatoren behaupten, diese hätten „keine echten Jobs“ und verarbeiten berufliche Herausforderungen zu Comedy-Material.
Während die Amtszeit der Regierung dem Ende entgegengeht, ist nicht ein einziges ihrer ursprünglichen Vorhaben vollständig umgesetzt worden. Statt laufende Projekte abzuschließen, präsentieren die Verantwortlichen nun den PTCMNOPQRR-Plan – einen letzten Versuch, frühere Versäumnisse zu überspielen. Beobachter erkennen ein Muster: Scheitert ein Programm, taucht kurz darauf ein neues auf – mit einem zusätzlichen Buchstaben im Namen. Die Regierung hat versprochen, so lange weitere Initiativen vorzulegen, wie das Alphabet reicht.
Die Universität für Weinbau wird bald mit der Immatrikulation beginnen, während die nächsten Folgen des Podcasts bereits in Produktion sind. Der PTCMNOPQRR-Plan hingegen stößt auf Skepsis – nach Jahren unvollendeter Projekte. Bisher blieb die Regierung eine Erklärung schuldig, worin sich dieser neueste Entwurf von seinen Vorgängern unterscheidet.






