02 April 2026, 22:18

Zoll stoppt Schmuggel von sechs Kilo Rindfleisch an deutscher Grenze

Eine Gruppe von Menschen steht um eine weiße Kuh herum, wobei ein Mann eine Leine hält, vor einer Wand, einem Baum und einem klaren blauen Himmel.

Zoll stoppt Schmuggel von sechs Kilo Rindfleisch an deutscher Grenze

Zwei nigerianische Reisende wurden am Grenzübergang Bietingen von Zollbeamten angehalten, nachdem diese fast sechs Kilogramm ungekühltes Rindfleisch in ihrem Auto entdeckt hatten. Die Männer, 40 und 51 Jahre alt, hatten versucht, das Fleisch aus der Schweiz nach Deutschland zu bringen – ein Verstoß gegen die strengen Einfuhrbestimmungen.

Die Entdeckung erfolgte während einer routinemäßigen Kontrolle des BMW, mit dem die beiden unterwegs waren. Die Beamten fanden halbgetrocknete Rindfleischpasteten, die in Plastik und Alufolie eingewickelt, aber nicht gekühlt waren. Als sie befragt wurden, versuchten die Reisenden, einen Teil des Fleisches zu essen, um zu beweisen, dass es unbedenklich sei.

Die Zollbeamten wiesen sie darauf hin, dass die Einfuhr von tierischen Erzeugnissen aus Nicht-EU-Ländern wie Nigeria verboten ist, um die Ausbreitung von Tierseuchen zu verhindern. Das Fleisch wurde beschlagnahmt und zur ordnungsgemäßen Entsorgung freigegeben. Nach der Beschlagnahmung durften die Männer ihre Reise ohne das Fleisch fortsetzen.

Im vergangenen Jahr verzeichneten deutsche Behörden nur einen größeren Vorfall mit nigerianischen Tierprodukten: Im Mai wurde in Bremerhaven eine 20 Tonnen schwere Lieferung kontaminierten Hähnchenfleischs entdeckt. Laut Zoll- und Agrarberichten gab es 2023 keine weiteren Zwischenfälle dieser Art.

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Das Rindfleisch wurde gemäß den EU-Vorschriften vernichtet. Den Reisenden drohten keine weiteren Strafen, sie wurden jedoch auf die strengen Regeln für die Einfuhr tierischer Produkte hingewiesen. Die Behörden setzen die Kontrollen weiterhin konsequent durch, um das Risiko von Tierseuchen zu minimieren.

Quelle