03 April 2026, 08:17

Schmuggelversuch an Zollstelle Konstanz: Porzellan und Messer im Wert von 10.000 Euro beschlagnahmt

Ein Teller mit einem Stück Essen und einem Messer auf einem Tisch, ein Glasgefäß daneben und ein Fahrzeug durch die Scheibe im Hintergrund sichtbar.

Schmuggelversuch an Zollstelle Konstanz: Porzellan und Messer im Wert von 10.000 Euro beschlagnahmt

Ein 43-jähriger Mann ist bei dem Versuch aufgegriffen worden, hochwertiges Porzellan und Küchenmesser im Wert von mehreren Tausend Euro in die EU zu schmuggeln. Der Vorfall ereignete sich an der Autobahnzollstelle Konstanz während einer routinemäßigen Kontrolle der Bundespolizei. Die Behörden beschlagnahmten die Ware und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung ein.

Der Fahrer, der angab, lediglich Schrott zu transportieren, hatte etwa 50 Kartons mit nicht deklarierten Gütern dabei. Darin befanden sich exklusives Tischgeschirr bekannter Porzellanmarken sowie Messer eines Schweizer Besteckherstellers. Sachverständige schätzten den Wert des Porzellans später auf 6.000 Euro, den Gesamtwert der Lieferung auf rund 10.000 Euro.

Auf Porzellan wird ein Einfuhrzoll von 12 Prozent erhoben, Küchenmesser unterliegen einem Zollsatz von 8,5 Prozent. Der Mann durfte zwar nach Polen zurückkehren, verlor jedoch seine Ware, die zur Begleichung der ausstehenden Abgaben eingezogen wurde. Der Fall wurde inzwischen an das Hauptzollamt Karlsruhe zur weiteren Bearbeitung übergeben.

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Offizielle Statistiken zu ähnlichen Zollverstößen mit Porzellan oder Messern in Deutschland der vergangenen zwei Jahre liegen nicht vor. Für Medienanfragen steht Sonja Müller, Pressesprecherin des Hauptzollamts Singen, unter der Telefonnummer +49 7731 8205-5251 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung dauern an. Die beschlagnahmten Waren bleiben bis zur Klärung der Zollgebühren sichergestellt. Ob weitere Sanktionen verhängt werden, haben die Behörden bisher nicht mitgeteilt.

Quelle