Zoll beschlagnahmt 8.000 Euro bei portugiesischer Spedition wegen Mautschulden
H.-Dieter ReuterZoll beschlagnahmt 8.000 Euro bei portugiesischer Spedition wegen Mautschulden
Deutsche Zollbeamte haben bei einer portugiesischen Spedition über 8.000 Euro an unbeglichenen Mautgebühren und Strafen beschlagnahmt. Die Maßnahme erfolgte am 29. Juli 2025 am Zollamt Konstanz-Autobahn, nachdem das Unternehmen wiederholt säumig geblieben war und die ausstehenden Forderungen nicht beglichen hatte.
Die Schulden resultierten aus elf unbezahlten Forderungsbescheiden, die sowohl Mautgebühren als auch damit verbundene Säumniszuschläge umfassten. Die offenen Posten datierten zurück auf Januar und April 2025, waren vom Unternehmen jedoch bis zur Beschlagnahmung nicht ausgeglichen worden.
Als die portugiesische Firma mit den Vorwürfen konfrontiert wurde, überwies sie den vollen Betrag von 8.010 Euro umgehend per Echtzeit-Überweisung. Weitere Details zu anderen Unternehmen oder Fahrern, gegen die 2025 ähnliche Vollstreckungsmaßnahmen ergriffen wurden, wurden nicht bekannt gegeben.
Der Fall unterstreicht die anhaltenden Kontrollen und Durchsetzungsmaßnahmen gegen unbezahlte Straßenmaut in Deutschland. Die Zollbehörden bestätigten, dass die Schulden vor Ort vollständig beglichen wurden. Nach der Zahlung wurden keine weiteren Strafen oder rechtlichen Schritte eingeleitet.






