15 May 2026, 10:21

AfD plant radikalen Umbau der Landesverwaltung in Sachsen-Anhalt nach Wahlsieg

Das Bild zeigt das Logo des US-Laborministeriums - einen blauen Kreis mit einem weißen Stern und einem weißen Rand - gefolgt vom Text "1933 dann jetzt nächsten" in fetter schwarzer Schrift.

AfD plant radikalen Umbau der Landesverwaltung in Sachsen-Anhalt nach Wahlsieg

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat weitreichende Pläne für Sachsen-Anhalt vorgelegt, falls sie die anstehende Landtagswahl gewinnt. Die Partei beabsichtigt, bis zu 200 Stellen in der Landesverwaltung neu zu besetzen – nicht nur in Ministerien, sondern auch in landeseigenen Unternehmen und Behörden.

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Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat deutlich gemacht, dass Widerstand gegen die Politik der AfD nicht geduldet werde. Zudem bestätigte er die Absicht, die Landesenergieagentur komplett abzuschaffen.

Laut Siegmund soll die AfD Führungskräfte in untergeordneten Positionen in Ministerien und Landesbehörden austauschen. Die Umbesetzungen würden sich dabei nicht auf Ministerposten und Staatssekretäre beschränken, sondern auch leitende Funktionen in verschiedenen öffentlichen Einrichtungen umfassen.

Trotz des umfassenden Umbaus räumte Siegmund ein, dass viele Abteilungs- und Referatsleiter unabhängig von ihrer politischen Haltung im Amt bleiben könnten. Im Mittelpunkt stehe für die Partei nicht eine pauschale Entlassung von Mitarbeitern, sondern die Sicherstellung von Loyalität gegenüber ihrer Agenda.

Über den öffentlichen Dienst hinaus erstrecken sich die Ambitionen der AfD auf landeseigene Unternehmen. Siegmund warnte, dass Versuche, die Arbeit der Partei zu behindern, mit entschlossenem Vorgehen beantwortet würden. Zu den Plänen gehört auch die Abschaffung der Landesenergieagentur – ein Schritt, den er als notwendig für das Regierungsverständnis der AfD bezeichnete.

Sollte die Partei die Wahl gewinnen, würden die vorgeschlagenen Reformen die Verwaltung Sachsen-Anhalts grundlegend verändern. Bis zu 200 Positionen könnten neu besetzt, Schlüsselbehörden umstrukturiert oder aufgelöst werden. Die Pläne deuten auf einen umfassenden Kurs hin, die Landesbürokratie an die politische Ausrichtung der AfD anzupassen.

Quelle