11 April 2026, 00:23

Zoll beschlagnahmt 23.000 Euro an Schmuggelware bei Routinekontrolle in Singen

Zwei Militärangehörige in roten Helmen und Gasmasken tragen eine Trage durch ein Lagerhaus voller Kartonagen und Regale.

Zoll beschlagnahmt 23.000 Euro an Schmuggelware bei Routinekontrolle in Singen

Zollbeamte in Singen haben bei einer Routinekontrolle nicht deklarierte Kosmetikartikel und Alkohol im Wert von 23.000 Euro beschlagnahmt. Der 28-jährige Fahrer rumänischer Staatsangehörigkeit konnte die erforderlichen Papiere nicht vorlegen und hatte die fälligen Einfuhrabgaben nicht entrichtet.

Die Kontrolle erfolgte, als die Beamten ein Fahrzeug mit hochwertigen Waren anhielten. Im Inneren entdeckten sie Mascara, Lippenstift, Foundation, Rasierklingen und mehrere Flaschen Alkohol. Der Fahrer gab zunächst an, nichts über den Inhalt der Ladung zu wissen.

Später änderte der Mann seine Aussage und behauptete, die Waren seien ein Geschenk aus der Schweiz. Allerdings konnte er weder Zolldokumente vorweisen noch die fälligen Einfuhrsteuern in Höhe von 5.400 Euro begleichen. Die Behörden beschlagnahmten die Ware und leiteten Ermittlungen ein.

Mittlerweile besteht der Verdacht, dass es sich um gestohlene Güter handeln könnte. Die deutschen Behörden haben die Schweizer Seiten kontaktiert, um die Herkunft der Artikel zu überprüfen. Der Fall wurde an die Vollstreckungsabteilung des Hauptzollamts Karlsruhe übergeben.

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In einem weiteren Vorfall wurde ein weiterer rumänischer Fahrer mit Luxusgütern im Wert von 7.200 Euro in einem Transporter erwischt. Die beschlagnahmten Waren bleiben vorerst in Verwahrung, während die Ermittlungen andauern. Dem Fahrer drohen Strafen wegen unterlassener Deklaration und Steuerhinterziehung. Die Zollbehörden arbeiten mit internationalen Partnern zusammen, um die Herkunft der Produkte zu klären.

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