17 June 2026, 19:23

Wie die WM Berlin in einen kollektiven Fußballrausch versetzte

Wöchentlicher Hit: Ich und die WM-Fieber

Wie die WM Berlin in einen kollektiven Fußballrausch versetzte

Während der Weltmeisterschaft verwandelte sich Berlin in ein einziges riesiges Stadion. An unzähligen Balkonen wehten Flaggen, und in den Spätis wurde hitzig über Mannschaftstaktiken diskutiert. Selbst diejenigen, die sich sonst kaum für Fußball interessierten, ließen sich vom Fieber anstecken.

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Der Autor hatte einst so gut wie keinen Bezug zum Fußball. Ein „Tor“ war für ihn kaum mehr als ein dekoratives Tor, und Gespräche über den Sport blieben ihm fremd. Doch während der WM wurde ein schneller Blick auf die Highlights zur Gewohnheit.

Die öffentlichen Public Viewings zogen unerwartete Fans in ihren Bann. Der Autor gesellte sich zu den Menschenmassen, diskutierte über Regeln – obwohl er sie nur vage verstand. Plötzlich drehten sich Gespräche, die sonst vom Wetter handelten, um die Analyse von Mannschaftsaufstellungen.

Das Turnier begeisterte selbst die größten Skeptiker. Fremde wurden zu temporären Experten, zerpflückten Spielzüge und wagten Prognosen. Die Energie der Stadt war ansteckend, vereinte die Menschen in einem kollektiven Rausch.

Nun ist die WM vorbei, und Berlin ist zur Normalität zurückgekehrt. Die Flaggen sind eingeholt, und in den Spätis wird nicht mehr über Taktiken gefachsimpelt. Doch für ein paar Wochen hatte der Fußball die Stadt und ihre Bewohner verzaubert.

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