14 June 2026, 10:16

Warken plant Reform: Private Pflegezusatzversicherung soll attraktiver werden

Warken will private Pflegeversicherung steuerlich fördern

Warken plant Reform: Private Pflegezusatzversicherung soll attraktiver werden

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat Reformvorschläge vorgelegt, um die private Pflegezusatzversicherung in Deutschland zu stärken. Ihr Ziel ist es, die gesetzliche Pflegeversicherung zu entlasten und gleichzeitig private Zusatzpolicen attraktiver zu gestalten. Die aktuellen Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung decken oft nicht die vollen Kosten – insbesondere in stationären Einrichtungen.

Die gesetzliche Pflegeversicherung in Deutschland sieht sich einer wachsenden Finanzierungslücke gegenüber. Die öffentlichen Leistungen reichen häufig nicht aus, um die tatsächlichen Ausgaben zu decken, sodass viele Versicherte hohe Eigenanteile tragen müssen. Um dies auszugleichen, gibt es bereits private Angebote wie Pflegekostenversicherungen, Pflegerenten oder Tagegeldversicherungen.

Diese freiwilligen Zusatzversicherungen lassen sich individuell anpassen, wobei Beiträge und Leistungsumfang stark variieren. Ihr Zweck besteht darin, die Differenz zwischen den gesetzlichen Leistungen und den realen Pflegekosten zu schließen. Warken schlägt nun vor, die Beiträge für solche Policen steuerlich wie Altersvorsorgebeiträge absetzbar zu machen.

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Ihre Reformen zielen darauf ab, private Vorsorge zu fördern, ohne die Kommunen zusätzlich zu belasten. Das Ziel ist, mehr Menschen zu motivieren, eine Zusatzversicherung abzuschließen, um so die gesetzliche Pflegeversicherung zu entlasten.

Die geplanten Änderungen sollen private Pflegezusatzversicherungen attraktiver machen und gleichzeitig die Finanzierungslücke für Pflegebedürftige in stationären oder langfristigen Pflegeeinrichtungen verringern. Die Reformen streben eine Stärkung des gesamten Systems an, ohne die Belastung für die Gemeinden zu erhöhen.

Quelle