17 June 2026, 18:52

Verkehrsumbau am Rennpatt: Mehr Sicherheit, aber weniger Parkplätze für Anwohner

Ohligser Cityring: Stadt plant große Umgestaltung - 35 Parkplätze könnten verschwinden

Verkehrsumbau am Rennpatt: Mehr Sicherheit, aber weniger Parkplätze für Anwohner

Die Stadt prüft derzeit umfangreiche Verkehrsänderungen im Bereich Rennpatt, um die Sicherheit und Barrierefreiheit zu verbessern. Die Pläne sind Teil des größeren Projekts „Ohligs City Ring“, das ökologische Verkehrsmittel fördern und den Zugang zum Stadtzentrum erleichtern soll. Die Vorschläge haben jedoch eine Debatte über den Verlust von Parkplätzen und mögliche Alternativen für Anwohner und Besucher ausgelöst.

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Der Stadtrat begründet die Änderungen vor allem mit Sicherheitsaspekten. Ziel ist es, Konflikte zwischen parkenden Autos, Bussen und dem fließenden Verkehr zu verringern. Ein neues Einbahnstraßensystem wird diskutiert, um den Verkehrsfluss zu optimieren, den Busverkehr zu entlasten und die Gehwege freizuhalten. Zudem soll es Lkw und Bussen das Abbiegen in die Bahnstraße erleichtern.

Im Rahmen des Projekts entstehen barrierefreie Bushaltestellen, darunter eine speziell für Schulkinder konzipierte Station. Die Maßnahmen sollen den ÖPNV attraktiver machen und die Erreichbarkeit der Stadtteilzentren verbessern.

Durch die Pläne gehen 35 Parkplätze verloren – vor allem in der Kottendorfer Straße und der Bahnstraße –, da neue Halteverbote und Verkehrsregelungen eingeführt werden. Als Ausgleich will die Stadt die ehemalige Schulbus-Haltestelle auf dem Rennpatt umwidmen und dort acht neue Stellplätze schaffen. Rechnerisch ergibt sich damit an dieser Stelle kein Nettoverlust an Parkflächen.

Unklar bleibt jedoch, ob und wo die übrigen verlorenen Plätze ersetzt werden können. Bisher liegt keine vollständige Bestandsaufnahme der öffentlichen Parkmöglichkeiten in der Gegend vor, und die praktischen Folgen des Wegfalls von 35 Parkplätzen wurden noch nicht bewertet.

Die politische Diskussion dreht sich nun darum, ob die geplanten Verbesserungen die Parkplatzverluste aufwiegen. Offene Fragen gibt es zu Alternativlösungen für die Betroffenen. Noch hat die Stadt nicht dargelegt, wie sie den Parkplatzmangel außerhalb des Rennpatts ausgleichen will.

Quelle