Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneins über Maßnahmen
H.-Dieter ReuterStreit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneins über Maßnahmen
Um den Schutz des historischen Wupper-Wehrs in Wipperkotten ist eine politische Debatte entbrannt. Sowohl CDU als auch SPD sind sich einig, dass der Standort und seine Umgebung geschützt werden müssen. Doch über die konkreten Maßnahmen, um dieses Ziel zu erreichen, herrscht Uneinigkeit zwischen den Parteien.
Die SPD drängt auf strengere Schutzmaßnahmen für das Wehr. Ihr Vorschlag sieht eine verstärkte Polizeipräsenz vor, etwa durch größere Einheiten, um das Gelände abzusichern. Die CDU hält diese Pläne jedoch für überzogen und unrealistisch.
Nina Wacker, Sprecherin der CDU-Fraktion, kritisierte den SPD-Antrag scharf. Sie argumentierte, das Vorhaben sei unverhältnismäßig und gehe über das vertretbare Maß hinaus. Zudem betonte die Partei, eine rund um die Uhr überwachte Bewachung sei nicht umsetzbar.
Stattdessen setzt die CDU auf alternative Schritte: mehr Streifen und Aufklärungskampagnen in der Öffentlichkeit, um das Wehr zu schützen. Zwar wird die Partei den SPD-Antrag in seiner aktuellen Form ablehnen, erwartet aber von der Stadtverwaltung eine Prüfung. Wacker äußerte die Hoffnung auf einen realistischen Kompromiss, der Schutz und Praktikabilität in Einklang bringt.
CDU und SPD teilen zwar das gemeinsame Ziel, das Wupper-Wehr zu bewahren. Doch ihre unterschiedlichen Ansätze zeigen, wie schwierig es ist, eine Lösung zu finden. Da die CDU den SPD-Antrag ablehnt, werden weitere Verhandlungen nötig sein, um eine Einigung zu erzielen.






