SPD und DGB drängen auf Pflicht-Betriebsrente mit Arbeitgeberbeteiligung
Paula GumprichSPD und DGB drängen auf Pflicht-Betriebsrente mit Arbeitgeberbeteiligung
Die Bundestagsfraktion der SPD unterstützt nun einen neuen Rentenreformvorschlag. Der vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) vorgebrachte Plan sieht ein verpflichtendes betriebliches Rentensystem vor. Arbeitgeber sollen demnach gemeinsam mit den Beschäftigten in die Rentenkasse einzahlen.
DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi hatte zunächst die Einführung einer Pflichtbetriebsrente gefordert. Sie betonte, dass die Arbeitgeberbeiträge ein zentraler Bestandteil des Modells sein müssten. Der Vorschlag stieß in der SPD schnell auf Zustimmung.
Dagmar Schmidt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, sprach sich öffentlich für den DGB-Plan aus. Sie bestand darauf, dass Arbeitgeber mindestens die Hälfte der Rentenbeiträge übernehmen müssten. Mit dem Vorstoß soll die finanzielle Belastung der Beschäftigten verringert und gleichzeitig ihre Altersvorsorge gesichert werden.
Die Unterstützung der SPD verleiht dem Vorhaben für ein verpflichtendes Rentensystem weiteren Rückenwind. Wird der Plan umgesetzt, müssten Arbeitgeber die Beiträge der Beschäftigten in gleicher Höhe ergänzen – ein Schritt, der die Finanzierung der Altersvorsorge in Deutschland grundlegend verändern könnte.






