Siemens Mobility baut Braunschweig zum Hightech-Standort für Schieneninfrastruktur aus
Enrico HerrmannSiemens Mobility baut Braunschweig zum Hightech-Standort für Schieneninfrastruktur aus
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um den Standort des Unternehmens für Eisenbahnsicherungs- und Automatisierungstechnik auszubauen. Das Projekt zielt darauf ab, die Produktionsanlagen zu modernisieren und die weltweit steigende Nachfrage nach digitalen Schieneninfrastrukturlösungen zu bedienen.
Die Erweiterung umfasst ein 20.000 Quadratmeter großes Gelände, das teilweise Siemens und der Stadt gehört. Um das Vorhaben voranzubringen, sind ein Grundstückstausch sowie der Austausch ausgewählter Parzellen erforderlich. Eine Arbeitsgruppe wird die Details hierzu finalisieren. Zudem wird sich Siemens an künftigen städtebaulichen Wettbewerben für das Gebiet beteiligen.
Marc Ludwig, CEO des Bereichs Schieneninfrastruktur bei Siemens Mobility, strebt eine Aufwertung des Standorts Braunschweig an. Die Pläne sehen den Bau einer hochmodernen Produktionshalle sowie den Erwerb zusätzlicher Flächen für künftiges Wachstum vor. Das Unternehmen beabsichtigt, seine führende Position im Bereich der Schieneninfrastrukturtechnologie weiter auszubauen.
Die Stadt Braunschweig wertet die Investition als Vertrauensbekundung in ihren Wirtschaftsstandort. Sie erwartet, dass das Projekt Arbeitsplätze sichert und die lokale Wirtschaft stärkt.
Durch die Erweiterung werden die Produktionskapazitäten gesteigert und moderne, digitalisierte Fertigungsstandards eingeführt. Die Vereinbarung zwischen Siemens Mobility und der Stadt schafft die notwendigen Voraussetzungen für die Grundstücksfragen, damit das Projekt umgesetzt werden kann. Beide Seiten streben an, die Details zeitnah zu klären und mit der Entwicklung zu beginnen.
