SAP übernimmt Dremio: KI-Datenplattform revolutioniert Business Data Cloud bis 2026
Enrico HerrmannSAP übernimmt Dremio: KI-Datenplattform revolutioniert Business Data Cloud bis 2026
SAP übernimmt Dremio: KI-gestützte Datenplattform soll Business Data Cloud stärken
SAP hat Pläne bekannt gegeben, das Unternehmen Dremio zu übernehmen, eine führende Datenplattform, die speziell für KI-Agenten konzipiert ist. Mit dem Deal will SAP seine Business Data Cloud ausbauen, indem SAP- und Nicht-SAP-Daten auf einer gemeinsamen, offenen Grundlage integriert werden. Der Abschluss der Übernahme ist für das späte Jahr 2026 vorgesehen, vorbehaltlich der notwendigen behördlichen Genehmigungen.
Der weltweite Marktführer für Unternehmenssoftware und KI-Lösungen, SAP, erweitert mit der Übernahme seine Datenkompetenzen. Dremios Plattform, bekannt als „Agentic Lakehouse“, basiert auf dem offenen Standard Apache Iceberg und nutzt KI, um die Leistung zu optimieren. Die Technologie skaliert Analysen automatisiert und verbessert so die Kosteneffizienz für Großunternehmen.
Durch die Integration wird die Business Data Cloud von SAP zu einem nativen Apache-Iceberg-Lakehouse weiterentwickelt. Dies ermöglicht es Unternehmen, SAP- und Fremddaten in einer einzigen, offenen Umgebung zusammenzuführen. Zudem plant SAP die Einführung eines universellen Datenkatalogs auf Basis von Apache Polaris und der Iceberg-REST-Catalog-API.
Nach dem Abschluss der Übernahme sollen Echtzeitanalysen und KI-Workloads über verschiedene Systeme hinweg beschleunigt werden. Dremios Hochleistungsplattform wird dabei mit SAP HANA Cloud zusammenarbeiten und so eine schnellere und flexiblere Datenverarbeitung ermöglichen. Der Deal soll im dritten Quartal 2026 finalisiert werden, vorbehaltlich der üblichen regulatorischen Prüfungen.
Die Übernahme ermöglicht es SAP-Kunden, Analysen und KI-Aufgaben effizienter über gemischte Datenquellen hinweg auszuführen. Durch das offene Lakehouse-Modell will SAP die Datenverwaltung vereinfachen, ohne dabei Kompromisse bei der Leistung einzugehen. Der Deal markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer einheitlichen, skalierbaren Plattform für Unternehmensdaten.






