14 June 2026, 06:13

Sanierung der Zum-Sohl-Straße in Spahl startet mit Grundsteinlegung und 1,3 Millionen Euro Investitionen

Grundsteinlegung für Gemeindeprojekt in Spahl: Erweiterung der Straße 'Zum Sohl' beginnt

Sanierung der Zum-Sohl-Straße in Spahl startet mit Grundsteinlegung und 1,3 Millionen Euro Investitionen

Mit einer feierlichen Grundsteinlegung sind die Sanierungsarbeiten an der Zum-Sohl-Straße in Spahl, einem Ortsteil von Geisa, gestartet worden. Die 400 Meter lange Straße, eine wichtige Zufahrtsroute zum Dorfgemeinschaftszentrum, weist schwere Schäden auf und stellt mittlerweile ein Sicherheitsrisiko für Nutzer dar.

Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit zwischen der Stadt Geisa, dem Wasser- und Abwasserverband Bad Salzungen (WVS) und den Rhönwerken als regionalem Versorgungsunternehmen. Die Bauarbeiten werden von der Ulstertaler Baugesellschaft durchgeführt und umfassen die Neugestaltung der Fahrbahnoberfläche, die Verbesserung der Entwässerung sowie den Bau eines neuen 110 Meter langen Gehwegs.

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Die Gesamtkosten für die Straßenbauarbeiten belaufen sich auf geschätzte 785.000 Euro. Die Stadt Geisa beantragt beim Freistaat Thüringen eine Erstattung in Höhe von 486.000 Euro und übernimmt selbst die verbleibenden 300.000 Euro, während der WVS zusätzliche 102.000 Euro für die Entwässerungsmodernisierung beisteuert. Unabhängig davon investiert der Verband 585.000 Euro in neue Versorgungs- und Entsorgungsleitungen, darunter getrennte Kanalsysteme und die Erneuerung der Trinkwasserleitungen.

An der Eröffnungsfeier nahmen Bürgermeisterin Manuela Henkel, WVS-Geschäftsführer Heiko Pagel sowie Manuel Lenz als Projektverantwortlicher des Geisaer Bauamts teil. Die Bauarbeiten sollen in den kommenden Wochen beginnen und voraussichtlich bis Mitte 2027 abgeschlossen sein.

Ziel der Sanierung ist es, den sicheren Zugang zum Gemeinschaftszentrum wiederherzustellen und die lokale Infrastruktur zu verbessern. Dabei werden sowohl Straßen- als auch Leitungsmodernisierungen umgesetzt, wobei sich die Finanzierung auf kommunale, Landes- und Versorgungspartner verteilt.

Quelle