Sachsen-Anhalt setzt auf ausländische Fachkräfte gegen Personalmangel
Paula GumprichSachsen-Anhalt setzt auf ausländische Fachkräfte gegen Personalmangel
Ausländische Beschäftigung in Sachsen-Anhalt steigt stark an
In Sachsen-Anhalt hat die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte in den vergangenen zehn Jahren deutlich zugenommen. Die Region verzeichnet zwischen 2020 und 2025 das höchste Wachstum bei internationalen Beschäftigten unter allen ostdeutschen Bundesländern. Immer mehr Unternehmen setzen auf Fachkräfte aus dem Ausland, um Personalengpässe zu schließen.
Die Anzahl der Betriebe, die ausländische Arbeitnehmer beschäftigen, hat sich seit 2015 mehr als verdoppelt. Heute stellt jedes vierte Unternehmen internationale Mitarbeiter ein – doch fast drei Viertel der Firmen tun dies noch immer nicht. Größere Unternehmen greifen dabei deutlich häufiger auf ausländisches Personal zurück als kleinere Betriebe.
Der Anteil der ausländischen Beschäftigten, die in die Sozialversicherung einzahlen, hat sich innerhalb von zehn Jahren vervierfacht. Mittlerweile kommen fast neun Prozent aller Erwerbstätigen in der Region aus dem Ausland. Viele Unternehmen sehen darin eine Möglichkeit, ihren langfristigen Personalbedarf zu decken.
Die Regionaldirektorin der Bundesagentur für Arbeit betont, wie wichtig Zuwanderung für die Wirtschaft ist. Demografischer Wandel und Fachkräftemangel treiben diese Entwicklung voran – die Rekrutierung aus dem Ausland wird für die lokale Wirtschaft zunehmend unverzichtbar.
Sachsen-Anhalts Arbeitsmarkt verändert sich rasant. Da die ausländische Beschäftigung hier schneller wächst als in jedem anderen ostdeutschen Land, passen sich die Unternehmen der Region an die neuen Realitäten des Arbeitsmarktes an. Der Wandel birgt für die heimische Wirtschaft sowohl Herausforderungen als auch Chancen.






