14 June 2026, 08:17

Potsdams Toleranzfest feiert Vielfalt und Gemeinschaftsgeist in der Stadt

Toleranzfest in Potsdam - Minister fördert Offenheit

Potsdams Toleranzfest feiert Vielfalt und Gemeinschaftsgeist in der Stadt

Potsdam feiert Vielfalt: Toleranzfest stärkt Zusammenhalt in der Stadt

In Potsdam fand kürzlich das jährliche Toleranzfest statt – ein buntes Fest für Offenheit und Gemeinschaftsgeist. Mit Sport, Spielen, Musik und kulturellen Angeboten lud die Veranstaltung Einwohner:innen und Gäste zum Mitmachen ein. Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel warb über Instagram für eine rege Teilnahme der Bürger:innen.

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Organisiert wurde das Fest von einem Bündnis, zu dem der Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt, SV Babelsberg 03, das Oberlinhaus und Christoph Miethke zählen. Die Veranstaltung knüpft an eine lange Tradition der Weltoffenheit an: Bereits 2008 verabschiedete die Stadt das Neue Potsdamer Toleranzedikt als verbindliches Bekenntnis zu diesen Werten.

Bei der Eröffnung betonte Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle (SPD), dass die offene Gesellschaft zunehmend unter Druck gerate. Ausschluss, Extremismus und rassistische Angriffe nähmen besorgniserregend zu, so Schüle. Sie rief dazu auf, sich diesen Entwicklungen entschlossen entgegenzustellen.

Die Wurzeln des Festes reichen noch weiter zurück: 1685 erließ Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst von Brandenburg, das Edikt von Potsdam, das französischen Hugenotten die Ansiedlung in Brandenburg ermöglichte. Damit trug es maßgeblich zum Wiederaufbau der vom Dreißigjährigen Krieg verwüsteten Region bei.

Noosha Aubel dankte allen, die sich aktiv für Toleranz, Demokratie und eine inklusive Stadt einsetzen. Das Fest unterstrich einmal mehr Potsdams langjähriges Engagement für diese Prinzipien. Veranstalter:innen und Besucher:innen bekräftigten gemeinsam ihr Bekenntnis zu einer weltoffenen und solidarischen Gesellschaft.

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