11 March 2026, 12:18

Porsche setzt wieder auf Verbrenner – doch der Preis ist hoch

Ein Auto mit Textzitaten darunter.

Porsche setzt wieder auf Verbrenner – doch der Preis ist hoch

Porsche verlagert seinen Fokus zurück auf Verbrennerfahrzeuge, nachdem die Gewinne drastisch eingebrochen sind. Der Nettogewinn nach Steuern des Unternehmens sank 2025 um 91,4 Prozent – übrig blieben nur noch 310 Millionen Euro. Hohe Kosten für die Verlängerung der Produktion von benzinbetriebenen Modellen trugen maßgeblich zu diesem Rückgang bei.

Die Entscheidung, die Fertigung von Verbrennern zu verlängern, fiel, während viele Sportwagenkäufer weiterhin traditionelle Motoren gegenüber elektrischen Alternativen bevorzugten. In den vergangenen fünf Jahren behielt Porsche eine starke Marktposition und hielt 40 bis 45 Prozent des globalen Absatzes in diesem Segment. Konkurrenten wie Ferrari, Lamborghini und Bentley hatten größere Schwierigkeiten mit dem Wandel: Ferraris Marktanteil sank leicht, bedingt durch Hybridmodelle, während Bentleys Luxus-GT-Verkäufe zurückgingen.

Die Nachfrage in China schwächte sich ab, und höhere Zölle in den USA verschärften den Druck. Zudem hatte Porsche die Geschwindigkeit unterschätzt, mit der Käufer auf Elektrofahrzeuge umsteigen würden – teure Anpassungen waren die Folge. Die finanzielle Belastung war enorm: Milliardeninvestitionen, um Verbrennermotoren am Leben zu halten, fraßen die Gewinne nahezu vollständig auf.

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Für 2026 rechnet Porsche mit einem weiteren Absatzrückgang. Dennoch erwartet das Unternehmen, dass sich die Profitabilität auf über fünf Prozent erholen wird – gestützt durch seine anhaltende Vorreiterrolle im Sportwagensegment. Das Modell 911, von dem jährlich rund 40.000 Einheiten verkauft werden, bleibt eine zentrale Stütze, während die Konkurrenz stärker mit den Folgen der Elektrifizierung kämpft.

Die Gewinne von Porsche brachen 2025 zwar stark ein, doch die starke Position bei Verbrenner-Sportwagen bildet eine solide Grundlage für die Erholung. Das Unternehmen strebt nun an, die Erträge zu stabilisieren und sich gleichzeitig an die veränderten Marktanforderungen anzupassen. Zwar könnten die Verkäufe im kommenden Jahr weiter sinken, doch die Profitabilität soll sich auf über fünf Prozent verbessern.

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