Porsche hält an der 718-Baureihe fest – trotz Stellenabbau und sinkender Produktionszahlen
Enrico HerrmannPorsche hält an der 718-Baureihe fest – trotz Stellenabbau und sinkender Produktionszahlen
Porsche hat nach monatelanger Ungewissheit die Zukunft seiner 718-Berie bestätigt. Die Produktion der Vorgängergeneration war bereits im vergangenen Herbst eingestellt worden, was Fragen zur Fortführung des Modells aufwarf. Nun hat sich das Unternehmen entschieden, die Einstiegsbaureihe beizubehalten, um neue Kundschaft zu gewinnen.
Seit dem vergangenen Herbst laufen Verhandlungen zwischen der Porsche-Geschäftsführung und dem Betriebsrat über Kostensenkungen und Stellenabbau. Das Unternehmen hatte bereits angekündigt, bis 2025 rund 3.900 Arbeitsplätze abzubauen. Vorstandschef Michael Leiters, der im Januar nach seiner Zeit als McLaren-Chef die Führung übernahm, erwartet eine zügige Einigung über ein zweites Sparpaket noch vor der Werksschließung im Juli.
Porsche stellt sich auf geringere Produktionszahlen ein als im Vorjahr, als 280.000 Fahrzeuge vom Band rollten. Eine engere Zusammenarbeit mit Audi soll helfen, die Rentabilität trotz des Rückgangs zu sichern. Zudem will das Unternehmen den Mitarbeitenden klare Informationen über die anstehenden Maßnahmen geben.
Die 718-Berie bleibt Teil des Porsche-Portfolios, um neue Käufer zu gewinnen. Die Marke muss mit weniger Fahrzeugen profitabel bleiben und setzt dabei auf Partnerschaften und Effizienzsteigerungen. Die Verhandlungen über weitere Einsparmaßnahmen dürften bald abgeschlossen werden.






