Penguin Random House kauft Cross Cult und betritt Manga-Markt
Penguin Random House übernimmt Cross Cult Entertainment und steigt in den Comic-, Manga- und Manhwa-Markt ein
Der Verlagskonzern Penguin Random House hat Cross Cult Entertainment übernommen und wagt damit erstmals den Einstieg in die Märkte für Comics, Manga und Manhwa. Die Transaktion, die noch der kartellrechtlichen Genehmigung bedarf, führt den 23 Jahre alten Verlag in eine der größten Verlagsgruppen der Welt. Die Führung von Cross Cult bleibt unverändert, sodass das Programm des Verlages weiterhin unabhängig bleibt.
Cross Cult, 2001 gegründet, hat sich auf Comics, Manga und Manhwa für Jugendliche und Erwachsene spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt rund 40 Mitarbeiter und betreibt seit 2022 den Manga Cult Store in Stuttgart.
Alexander Breyer, Manager von Penguin Random House, wird als zusätzlicher Geschäftsführer zu Cross Cult stoßen. Er wird Seite an Seite mit den bisherigen Führungskräften Andreas Mergenthaler und Luciana Bawidamann arbeiten, die weiterhin die volle Kontrolle über die Verlagsentscheidungen von Cross Cult behalten.
Christian Jürgen, Vorstandsvorsitzender von Penguin Random House, betonte das starke Wachstum von Cross Cult als zentralen Grund für die Übernahme. Im Rahmen des Deals sind keine neuen Partnerschaften mit anderen Verlagen oder Plattformen in diesen Bereichen vorgesehen.
Die Übernahme erweitert das Portfolio von Penguin Random House erstmals um visuelles Storytelling. Cross Cult wird wie bisher weiterarbeiten – mit dem bestehenden Team und unverändertem Programm. Die endgültige Freigabe durch die Kartellbehörden steht jedoch noch aus, bevor der Deal abgeschlossen werden kann.






