Österreichs 5-Milliarden-Sparplan: Wer zahlt die Zeche für die Haushaltssanierung?
Paula GumprichÖsterreichs 5-Milliarden-Sparplan: Wer zahlt die Zeche für die Haushaltssanierung?
Finanzminister Markus Marterbauer hat dem Nationalrat einen Konsolidierungsplan im Volumen von 5 Milliarden Euro präsentiert. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Haushaltsprobleme Österreichs durch eine Kombination aus Ausgabenkürzungen und neuen Einnahmequellen zu bewältigen.
Die Regierung setzt damit ihr zweites großes Sparpaket um, das an den Doppelhaushalt für 2027/28 geknüpft ist. Hauptziel ist es, das Haushaltsdefizit bis 2028 unter die EU-Grenze von drei Prozent zu drücken.
Zu den zentralen Maßnahmen gehört eine Senkung der Lohnnebenkosten ab 2028. Unternehmen und Banken werden einen Großteil der Last tragen: Sie müssen mit einer schrittweisen Erhöhung der Körperschaftsteuer, einer verlängerten Bankenabgabe sowie höheren Dividenden aus staatlichen Beteiligungen rechnen.
Der Plan legt klare finanzielle Ziele für die kommenden Jahre fest. Bei Umsetzung würde er die Staatsausgaben reduzieren und die Einnahmen aus Steuern und Abgaben steigern. Die Maßnahmen sind darauf ausgelegt, die österreichischen Finanzen im Einklang mit den EU-Vorgaben zu stabilisieren.






