30 May 2026, 20:19

Olivia Rodrigo wehrt sich gegen "beunruhigende" Kritik an ihren Outfits

Olivia Rodrigos Babydoll-Kleid ist für die Punks, nicht für die Freaks, die 'Pädophilie normalisieren'

Olivia Rodrigo wehrt sich gegen "beunruhigende" Kritik an ihren Outfits

Olivia Rodrigo sieht sich mit Kritik an ihren Outfit-Wahlen in jüngsten Auftritten und Musikvideos konfrontiert. Die Kontroverse begann, nachdem sie in dem Video zu Drop Dead sowie bei einem Live-Konzert in Barcelona ein verspieltes Babydoll-Kleid getragen hatte. Nun hat sich die Sängerin gegen die von ihr als „seltsam“ und „beunruhigend“ bezeichnete Reaktion auf ihren Stil gewehrt.

Die Debatte entbrannte kurz vor der Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love, das am 12. Juni erscheint. Auslöser war Rodrigos Auftritt in einem Babydoll-Kleid im Drop Dead-Musikvideo. Kritiker warfen ihr vor, kindliche Ästhetik mit erwachsenen Themen zu vermischen, und bezeichneten den Look als unangemessen. Die Diskussion intensivierte sich, als sie ein ähnliches Outfit bei einem Auftritt in Barcelona trug.

In einem Podcast-Interview verteidigte Rodrigo ihre Modentscheidungen. Sie nannte die Kritik „seltsam“ und „beunruhigend“ und argumentierte, dass diese tiefere gesellschaftliche Probleme widerspiegle. Ihrer Meinung nach normalisiere die Ablehnung die Sexualisierung junger Frauen, während gleichzeitig ihnen die Schuld zugeschoben werde.

Als Inspirationsquellen für ihren Stil nannte sie die feministischen Punk-Ikonen Kathleen Hanna und Courtney Love. Letztere unterstützte Rodrigo öffentlich, indem sie solidarisierende Beiträge in den sozialen Medien teilte. Rodrigo betonte, ihr Ziel sei es, Vorstellungen von Weiblichkeit zurückzuerobern und herauszufordern – nicht, gezielt Provokation auszulösen.

Ihr kommendes Album You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love enthält die Singles Drop Dead und The Cure. Die Veröffentlichung folgt auf Monate medialer Aufmerksamkeit für ihre mutigen ästhetischen Entscheidungen.

Rodrigos Reaktion unterstreicht ihre Haltung zu geschlechtsspezifischer Kritik und künstlerischer Freiheit. Die Albumveröffentlichung wird die Diskussion voraussichtlich weiter anheizen, während Fans und Kritiker weiterhin über ihre visuelle und musikalische Ausrichtung debattieren. Ihre Zusammenarbeit mit feministischen Persönlichkeiten deutet darauf hin, dass sie bewusst daran arbeitet, die Narrative um ihr Schaffen neu zu gestalten.

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