13 June 2026, 04:19

NGG fordert 6 Prozent mehr Lohn für Gastronomie im Rhein-Kreis Neuss

Zum Fuball-WM, fordert Gewerkschaft "Fair Play"

NGG fordert 6 Prozent mehr Lohn für Gastronomie im Rhein-Kreis Neuss

Gewerkschaft NGG in Krefeld-Neuss fordert 6 Prozent mehr Lohn für Gastgewerbe im Rhein-Kreis Neuss

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Krefeld-Neuss verlangt eine Lohnerhöhung von 6 Prozent für alle Beschäftigten in der Gastronomie und Hotellerie im Rhein-Kreis Neuss. Betroffen sind Köchinnen und Köche, Servicekräfte sowie weiteres Personal. Die Gewerkschaft warnt Arbeitgeber zugleich davor, ihre Mitarbeiter während der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft zu überlasten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die NGG plant, eine Woche nach dem Eröffnungsspiel der WM die Tarifverhandlungen für das Gastgewerbe in Nordrhein-Westfalen aufzunehmen. Verhandlungspartner wird der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) sein. Eine Erhöhung um 6 Prozent würde für eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft in der Küche oder im Service mindestens 164 Euro mehr im Monat bedeuten.

Die Gewerkschaft appelliert an Restaurantbetreiber, bei der Schichtplanung Rücksicht auf Beschäftigte mit Betreuungspflichten für Kinder oder Angehörige zu nehmen. Zudem besteht sie darauf, dass jede zusätzliche Arbeitsstunde während des Turniers bezahlt werden muss. Um Überstunden zu vermeiden, empfiehlt die NGG, für Stoßzeiten während der Spiele zusätzliches Personal einzustellen.

Die NGG warnt davor, dass endlose Zusatzschichten die Motivation der Belegschaft untergraben könnten. Ohne ein motiviertes Team werde es für die Branche schwer, die Nachfrage während der WM zu bedienen, so die Gewerkschaft.

Ziel der Forderungen ist es, faire Löhne und zumutbare Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im Gastgewerbe durchzusetzen. Die Arbeitgeber werden aufgefordert, kein „Überstunden-WM“ zu riskieren, indem sie ihre Teams überlasten. Die Verhandlungen mit dem DEHOGA sollen kurz nach Turnierbeginn starten.

Quelle