Netflix-Doku POLDI zeigt Podolskis Leben hinter dem Fußballmythos
Netflix-Dokumentation POLDI: Ein intimer Blick auf Lukas Podolskis Leben jenseits des Fußballs
Die neue Netflix-Dokumentation POLDI gewährt einen persönlichen Einblick in das Leben des ehemaligen deutschen Fußballers Lukas Podolski. Der 90-minütige Film geht über seine Karriere hinaus und beleuchtet seine privaten Kämpfe, familiären Wurzeln und den Übergang in den Ruhestand.
Gleich zu Beginn erklärt Podolski selbst, warum er Filme bevorzugt, die sich mit dem Leben von Spielern befassen – und nicht nur mit ihrer sportlichen Laufbahn. Damit setzt POLDI den Ton: eine tiefgehende Auseinandersetzung mit seiner Herkunft, seinem Ruhm und den Herausforderungen, sich vom Fußball zu verabschieden.
Die Zuschauer erleben seine bescheidenen Anfänge, etwa in einer Szene, in der sein Vater sich an den Tag erinnert, als der junge Profi Podolski einen Audi vor dem Elternhaus parkte. Ein weiterer Moment zeigt seine Mutter, die ihm ein Schnitzel in Margarine brät – eine schlichte, aber persönliche Geste.
Doch der Film begleitet Podolski nicht nur als Fußballer, sondern auch als Unternehmer und familienverbundenen Menschen. Trotz seiner neuen Projekte bleibt der Sport zentral für seine Identität. Seine aktuelle Rolle beim polnischen Verein Górnik Zabrze wird zwar kurz angerissen, doch im Kern geht es um den emotionalen Kampf mit dem Karriereende.
Podolskis Lebensmotto „Et kütt, wie et kütt“ – „Es wird schon irgendwie werden“ – zieht sich durch die Dokumentation und spiegelt seine Haltung gegenüber den Unwägbarkeiten des Lebens wider.
POLDI zeichnet ein seltenes, ungeschöntes Porträt eines Fußballers abseits des Platzes. Im Mittelpunkt stehen Podolskis enger Familienzusammenhalt, seine unternehmerischen Aktivitäten und die anhaltende Faszination für den Fußball. Wer den Menschen hinter der Legende kennenlernen möchte, findet die Dokumentation jetzt auf Netflix.






