22 April 2026, 16:31

Münster startet Schwimmprojekt für Geflüchtete aller Altersgruppen

Plakat, das ein Schwimmbad in Aschersleben, Deutschland, zeigt, auf dem Menschen im Wasser zu sehen sind und einer sitzt, begleitet von Text.

Münster startet Schwimmprojekt für Geflüchtete aller Altersgruppen

Ein neues Schwimmprojekt in Münster hilft Geflüchteten jeden Alters beim Schwimmenlernen

Die Initiative, die vom Verein SwimSportTank e.V. geleitet wird, stößt in der gesamten Stadt auf großes Interesse. Lokale Organisationen und die Bezirksregierung haben sich zusammengeschlossen, um die Kurse zu ermöglichen.

Der in Münster ansässige Verein SwimSportTank e.V. bietet im Rahmen des Integrationspilotprojekts Schwimmkurse für Bewohner:innen der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Münster an. Die Angebote richten sich an Kinder, Frauen und erwachsene Männer; die Einheiten finden im Hallenbad Münster-Roxel statt. Die Stadt stellte die Anlage vorübergehend für das Programm zur Verfügung.

Anke Sundermeier, eine zertifizierte Schwimmlehrerin von SwimSportTank, leitet die Kurse. Zum Team gehören interkulturelle Trainer:innen, die viele der Herkunftssprachen der Teilnehmenden sprechen und so Sprachbarrieren überwinden helfen. Die Initiative verzeichnet bereits eine hohe Nachfrage – Menschen jeden Alters zeigen großes Interesse am Schwimmenlernen.

Die finanzielle Förderung des Projekts stammt von der Sparkasse Münsterland Ost. Stefan Centeno Hüttemann, ein Vertreter der Bezirksregierung, dankte SwimSportTank, der Stadt Münster und der Bank für die Zusammenarbeit. Der Erfolg dieses Pilotprojekts gilt als entscheidend für die Bewohner:innen der ZUE Münster und knüpft an frühere Initiativen an, wie das Landesprogramm "NRW kann schwimmen!" , das in der Region bereits über 5.000 Viert- und Fünftklässler:innen erreicht hat.

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Die Schwimmkurse geben Geflüchteten in Münster die Möglichkeit, eine wichtige Lebenskompetenz zu erwerben. Mit der fortlaufenden Unterstützung lokaler Partner soll das Projekt seine Reichweite ausbauen. Die Organisator:innen hoffen, dass die Initiative weiterwächst und noch mehr Bewohner:innen zu sicheren Schwimmer:innen macht.

Quelle