05 March 2026, 15:53

Landtagswahl 2026: Baden-Württemberg vor politischer Wende durch AfD-Zuwachs

Ein detailliertes altes Stadtplan von Baden-Württemberg, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke und Text, der Stadtinformationen bereitstellt.

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Baden-Württemberg wählt am 8. März 2026 einen neuen Landtag

Am 8. März 2026 findet in Baden-Württemberg die nächste Landtagswahl statt. Die Wählerinnen und Wähler bestimmen dann eine neue Volksvertretung nach einem System, das dem der Bundestagswahlen ähnelt: mit Direktmandaten in den Wahlkreisen und Stimmen für die Landeslisten der Parteien. Politikanalysten beobachten bereits jetzt Verschiebungen in der Wählergunst seit der letzten Wahl im Jahr 2021.

Der Landtag umfasst mindestens 120 Abgeordnete, wobei die Sitzverteilung sich nach dem Anteil der Zweitstimmen der Parteien richtet. Die genaue Zahl der Mandate wird nach dem Sainte-Laguë/Schepers-Verfahren berechnet. Um in den Landtag einzuziehen, müssen Parteien mindestens fünf Prozent der Stimmen erreichen.

In den 70 Wahlkreisen des Landes erhalten die Kandidaten mit den meisten Erststimmen ein Direktmandat. Die Wahlkarten werden sowohl die Erst- als auch die Zweitstimmenergebnisse für alle Wahlkreise abbilden.

Seit der Landtagswahl 2021 haben sich die Präferenzen der Wähler verändert. Grüne und FDP haben an Unterstützung verloren, wobei schätzungsweise 10 bis 15 Prozent der damaligen Grünen-Wähler bis 2025 zur CDU oder AfD gewechselt sind. Aktuelle Umfragen sehen die CDU stabil bei etwa 35 Prozent, während die AfD auf rund 20 Prozent geklettert ist. SPD und Linke konnten leicht zulegen, doch die FDP droht an der Fünf-Prozent-Hürde zu scheitern.

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Das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap verfolgt diese Entwicklungen mithilfe von Wahlprognosen, Hochrechnungen und demografischen Daten. Bis die offiziellen Ergebnisse vorliegen, helfen Prognosemodelle und Prozentrechner dabei, mögliche Regierungsbündnisse abzuschätzen.

Die Wahl wird zeigen, ob die CDU stärkste Kraft bleibt oder ob der Aufstieg der AfD die politische Landschaft neu prägt. Die endgültige Sitzverteilung hängt von den Zweitstimmen und der Berechnung nach Sainte-Laguë/Schepers ab. Die amtlichen Ergebnisse werden veröffentlicht, sobald alle Stimmen ausgezählt sind.