18 March 2026, 00:27

Kunst und Literatur verbinden Mensch und Tier in Berliner Ausstellung

Ein Gestell mit Büchern und Postern mit der Aufschrift "Ich liebe Berlin", vor einem leicht unscharfen Hintergrund.

Kunst und Literatur verbinden Mensch und Tier in Berliner Ausstellung

Ein Abend der Literatur und bildenden Kunst fand diese Woche in der Landesvertretung Bremen in Berlin statt. Drei aktuelle Stipendiat:innen des Bremer Literaturförderprogramms – Will Gmehling, Sarah von Lüttichau und Jeff Hemmer – präsentierten der Öffentlichkeit ihre neuesten Projekte. Gleichzeitig wurde eine Ausstellung eröffnet, die sich auf humorvolle und reflektierte Weise mit den Beziehungen zwischen Mensch und Tier auseinandersetzt.

Die unter dem Titel "Eine tierisch gute Idee" gezeigte Schau vereint Arbeiten von Anke Bär, Valeska Scholz und Jeff Hemmer. Sie lotet spielerisch, aber mit Tiefgang die Verbindungen zwischen Menschen und Tieren aus. Daneben wirken zwölf weitere Künstler:innen und Kollektive an der Ausstellung mit. Parallel dazu wurden zwei weitere Projekte präsentiert: "Bremische Positionen" (mit acht Beteiligten) sowie "Klangräume Bremen" (mit fünf Klanginstallationen).

Beim literarischen Teil der Veranstaltung las Gmehling aus seinem Kinderbuch, das den Alltag aus der Perspektive junger Menschen einfängt. Von Lüttichau teilte ihre literarischen Erkundungen zwischenmenschlicher Begegnungen, während Hemmer visuelle Arbeiten zu urbanen Räumen vorstellte. Staatsrätin Nancy Böhning betonte die Rolle der Landesvertretung als kulturelle Brücke zwischen Bremen und Berlin.

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Das Bremer Stipendienprogramm, das in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert, fördert sowohl Nachwuchs- als auch etablierte Autor:innen. Die Geförderten profitieren zudem vom Artist-in-Residence-Programm, das einen Arbeitsaufenthalt in Berlin sowie eine Plattform zur Präsentation ihrer Werke bietet.

Die Ausstellung in der Landesvertretung Bremen ist noch bis zum 19. Dezember 2025 zu sehen. Der Eintritt ist frei, um eine vorherige Anmeldung wird jedoch gebeten. Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr die enge Zusammenarbeit zwischen Bremer Literatur- und Kunstschaffenden.

Quelle