Kulturförderung in Österreich: Bundestheater gerettet, Museen und Film betroffen
Enrico HerrmannKulturförderung in Österreich: Bundestheater gerettet, Museen und Film betroffen
Österreichische Kulturförderung: Kürzungen abgewendet, aber nicht überall
Die Förderung von Kunst und Kultur in Österreich stand vor möglichen Kürzungen, doch zentrale Bereiche konnten ihre Unterstützung behalten. Durch Verhandlungen wurde eine drastische Reduzierung des Budgets für den Sektor verhindert. Die Bundestheater erhalten für die nächsten zwei Jahre ihr aktuelles Förderniveau.
Die Basisfinanzierung der Bundestheater bleibt bis 2028 bei 204,2 Millionen Euro stabil. Diese Kontinuität besteht trotz allgemeiner Einschnitte im Kulturbereich. Am Burgtheater feierte kürzlich Haut um Haut unter der Regie von Stefan Bachmann Premiere.
Insgesamt sinkt das Budget für Kunst und Kultur 2027 auf 608,7 Millionen Euro – ein Rückgang um 3,3 Prozent. Die Mittel für Bundesmuseen werden 2027 und 2028 auf 151,2 Millionen Euro gekürzt. Für geplante Sanierungen in diesen Einrichtungen sind keine Gelder vorgesehen.
Das Österreichische Filminstitut erhält 2027 und 2028 jährlich 37 Millionen Euro, doch die Bundeszuschüsse verringern sich auf 34,5 Millionen Euro. Das Förderprogramm FISAplus bleibt im Zweijahreszeitraum unverändert.
Die Gesamtförderung für Kunst und Kultur beläuft sich 2027 auf 181 Millionen Euro – ein Minus von 13,6 Millionen Euro. Während Bundestheater und ausgewählte Programme stabile Budgets sichern konnten, müssen andere Bereiche, darunter Museen und Film, mit Kürzungen oder eingefrorenen Zuweisungen rechnen.






