24 May 2026, 08:18

Krankenhaus-Proteste in Rheinland-Pfalz: Angst vor Stellenabbau und schlechteren Arbeitsbedingungen

Mitarbeiter der Universitätsmedizin Mainz protestieren gegen Stellenabbau

Krankenhaus-Proteste in Rheinland-Pfalz: Angst vor Stellenabbau und schlechteren Arbeitsbedingungen

Krankenhausmitarbeiter und Träger in Rheinland-Pfalz bereiten sich auf Proteste gegen einen neuen Gesetzentwurf zur Finanzierung der Krankenversicherung vor. Sie befürchten, dass die geplanten Änderungen die Arbeitsbedingungen verschlechtern und Arbeitsplätze gefährden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wurde einberufen, um ihre Forderungen zu unterstreichen.

Im Mittelpunkt der Proteste steht die Sorge, dass der Bundestags-Entwurf zu Stellenabbau und einer Verschlechterung der Arbeitsstandards führen wird. Beschäftigte, der Personalrat und die Gewerkschaft Verdi haben sich vehement gegen die Pläne ausgesprochen. Auch die Krankenhausträger haben sich der Kritik angeschlossen und fordern, dass das Gesetz in seiner aktuellen Form nicht verabschiedet werden darf.

Am Donnerstagmorgen findet um 8 Uhr ein Treffen statt, bei dem die zentralen Bedenken dargelegt werden sollen. Später, zwischen 9:30 und 10:15 Uhr, ist im Hörsaal des Pathologiegebäudes am Reisingerweg eine Fotoaktion geplant. Mit der Veranstaltung soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt werden.

Der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch sowie Koalitionsabgeordnete aus dem Bundestag wurden eingeladen, daran teilzunehmen. Ihre Anwesenheit könnte ein Signal dafür sein, ob die Regierung bereit ist, den Gesetzentwurf zu überarbeiten.

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Die Proteste spiegeln die tiefe Verunsicherung unter Krankenhausmitarbeitern und -leitungen wider, die durch den geplanten Gesetzesentwurf ausgelöst wurde. Sollte das Gesetz unverändert verabschiedet werden, drohen Stellenstreichungen und eine Verschärfung der Arbeitsbedingungen. Die Organisatoren hoffen, dass das Treffen und die Kampagne die Abgeordneten dazu bewegen, den Entwurf vor der Abstimmung noch einmal zu überdenken.

Quelle