23 March 2026, 08:21

Kongress in Stuttgart diskutiert die Zukunft lebendiger Stadtkerne

Ein detaillierter Stadtplan mit einem zentralen grünen Bereich, der für die geplante Entwicklung markiert ist, zeigt Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten.

Kongress in Stuttgart diskutiert die Zukunft lebendiger Stadtkerne

Kongress "Stadt- und Ortskerne neu denken" am 23. Juni 2025 in Stuttgarts Haus der Wirtschaft

Am 23. Juni 2025 fand im Stuttgarter Haus der Wirtschaft ein Kongress mit dem Titel "Stadt- und Ortskerne neu denken" statt. Veranstaltet von zwei Landesministerien, brachte die Tagung rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um über die Zukunft urbaner Zentren zu diskutieren.

Gastgeber der Veranstaltung waren das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus sowie das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen. Die zuständigen Ministerinnen, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Nicole Razavi, richteten sich in ihren Grußworten an die Teilnehmenden. Beide betonten die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit und Vernetzung, um Stadtkerne widerstandsfähiger und anpassungsfähiger zu gestalten.

Der von den Ministerinnen seit Dezember 2022 geleitete Beirat Zukunft Handel/Innenstadt setzt sich regelmäßig mit der Frage auseinander, wie urbane Räume zukunftsfest gemacht werden können. Im Mittelpunkt des Kongresses standen die sich wandelnde Einzelhandelslandschaft, die digitale Transformation sowie die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Bevölkerungsgruppen.

In einer Podiumsdiskussion wurde erörtert, wie Stadtkerne multifunktionaler gestaltet werden können. Themen waren unter anderem Immobilien- und Flächenmanagement sowie die Gründe, warum Menschen urbane Räume aufsuchen. Zudem wurden Erkenntnisse aus der Studie "Hemmnisse bei der Umsetzung multifunktionaler Stadt-/Ortskerne überwinden" präsentiert.

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Die Teilnehmenden nutzten den Kongress, um Ideen auszutauschen, Impulse zu sammeln und Lösungsansätze für die Belebung von Stadt- und Ortskernen zu entwickeln.

Die Veranstaltung bot eine Plattform für den Austausch über Strategien der Stadtentwicklung. Zwar wurden keine konkreten Projekte für Städte wie Ravensburg, Nagold oder Ulm angekündigt, doch zielten die Diskussionen darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren zu stärken. Die Ministerinnen unterstrichen, dass ein kontinuierlicher Dialog und gemeinsame Anstrengungen entscheidend seien, um die Attraktivität von Stadtkernen langfristig zu steigern.

Quelle