Jugendbad Burgfarrnbach: Fürther Tradition droht das endgültige Aus
Paula GumprichJugendbad Burgfarrnbach: Fürther Tradition droht das endgültige Aus
Jugendbad Burgfarrnbach: Traditionelles Freibad in Fürth droht die endgültige Schließung
Das Jugendbad Burgfarrnbach, ein langjähriges Freibad in Fürth, steht vor der dauerhaften Schließung. Die Stadtverwaltung hat einen entsprechenden Vorschlag vorgelegt und begründet dies mit hohen Sanierungskosten und rückläufigen Besucherzahlen. Die CSU setzt sich hingegen für den Erhalt des Bades ein und betont dessen Bedeutung als sozialen Treffpunkt im Stadtteil.
Der Zustand des Bades hat sich über die Jahre zunehmend verschlechtert. Die Elektroinstallationen, Wasserleitungen und Gehwege entsprechen nicht mehr den Sicherheitsstandards – die notwendigen Reparaturen würden mindestens 165.000 Euro kosten. Zudem hat ein großes Leck im Wassersystem seit der letzten Saison zu erheblichen Wasserverlusten geführt, was die finanzielle Belastung weiter erhöht.
Die Besucherzahlen sind in den vergangenen Jahren stark eingebrochen. 2025 nutzten nur noch 275 Personen das Bad, während die Nettoausgaben auf 38.500 Euro stiegen. Verschärft wird die Situation durch Personalprobleme: Die speziell für das Jugendbad zuständige Fachkraft steht nicht mehr zur Verfügung.
Am 10. Juni 2026 wird der Finanz- und Verwaltungsausschuss über das Schicksal des Bades entscheiden. Falls geschlossen, könnte das Gelände für die benachbarte Schule umgenutzt werden, etwa durch eine Erweiterung der Außenanlagen. Die CSU hält das Bad jedoch für unverzichtbar – insbesondere für Kinder und Jugendliche aus der Nachbarschaft, auch wenn es für regulären Schwimmunterricht nicht ideal sei.
Die anstehende Entscheidung wird zeigen, ob die Stadt in die Sanierung investiert oder die Schließung vorantreibt. Bei einer Aufgabe des Geländes wäre eine schulische Nachnutzung wahrscheinlich. Das Ergebnis wird sowohl das Freizeitangebot für die Bürger als auch den städtischen Haushalt prägen.






