Hitzewelle zerstört Brandenburgs Straßen: Asphalt schmilzt bei über 60°C
Paula GumprichHitzewelle zerstört Brandenburgs Straßen: Asphalt schmilzt bei über 60°C
Extreme Hitze schädigt Straßen in Brandenburg
Die anhaltende Hitzewelle führt in Brandenburg zu massiven Schäden an Straßenbelägen. Durch die hohen Temperaturen erweicht der Asphalt und schafft damit gefährliche Bedingungen für Autofahrer und Motorradfahrer. Die Behörden warnen vor erhöhten Risiken während der aktuellen Hitzeperiode.
Bei direkter Sonneneinstrahlung können Straßenoberflächen über 60°C heiß werden. Da die Nächte nicht ausreichend abkühlen, verliert der Bindemittel im Asphalt an Stabilität – es bilden sich Spurrillen, Aufwölbungen und lose Schollen. Solche Verformungen erhöhen die Unfallgefahr, besonders für Motorradfahrer, die auf Schotter oder unebenen Stellen ins Rutschen geraten können.
Der Landesbauernverband weist auf die besondere Belastung für marode Straßen hin. In Brandenburg hat die Getreideernte begonnen, wodurch vor allem im Süden mehr landwirtschaftlicher Verkehr unterwegs ist. Schwere Fahrzeuge setzen die ohnehin geschwächten Straßen zusätzlich unter Druck.
Das Verkehrsministerium rät Fahrern großer Fahrzeuge, ihre Routen sorgfältig zu planen. Wo möglich, sollten Fahrten in kühlere Tageszeiten verlegt werden. Alle Verkehrsteilnehmer werden aufgefordert, unnötige Belastungen für beschädigte Abschnitte zu vermeiden.
Die Hitzewelle setzt sowohl der Verkehrssicherheit als auch der Infrastruktur zu. Weicher Asphalt und starker Verkehr schaffen gefährliche Bedingungen. Autofahrer müssen besonders auf stark befahrenen oder beschädigten Strecken vorsichtig sein.
