03 April 2026, 12:26

Hauptzollamt Stralsund erwirtschaftet Rekordsumme von über 701 Millionen Euro im Jahr 2024

Plakat mit dem Titel "Täter mexikanischer Drogenhandel Gewalt" mit Bildern von Personen verschiedenen Alters, Geschlechts und Ethnien, alle mit ernsten Gesichtsausdrücken, vor einem hellblauen Hintergrund.

Hauptzollamt Stralsund erwirtschaftet Rekordsumme von über 701 Millionen Euro im Jahr 2024

Hauptzollamt Stralsund meldet rekordstarkes Jahr 2024 mit über 701 Millionen Euro Einnahmen für Deutschland und die EU

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Das Hauptzollamt Stralsund verzeichnete 2024 ein äußerst aktives Jahr und erwirtschaftete mehr als 701 Millionen Euro für den deutschen und europäischen Haushalt. Die Behörde ist für neun Zollstellen in Mecklenburg-Vorpommern zuständig und überwacht dabei 12 Häfen sowie Grenzübergänge. Gleichzeitig nahm die Zahl der Ermittlungen wegen illegaler Aktivitäten deutlich zu – Tausende Verfahren wurden eingeleitet, und es wurden Millionenbeträge an Schadenssummen aufgedeckt.

Allein im vergangenen Jahr bearbeiteten die Zollbeamten 924.321 Wareneinfuhren, darunter 2.022 Paketsendungen. Der Aufgabenbereich der Behörde erstreckt sich über große Seehäfen wie Rostock, Sassnitz, Wismar und Stralsund bis hin zu kleineren Häfen und Grenzstellen wie Wolgast, Greifswald und Ahlbeck.

Die Einnahmen speisten sich aus verschiedenen Quellen: Die Energiesteuer brachte mit 397,35 Millionen Euro den höchsten Betrag unter den Verbrauchsteuern in der Region ein. Zusätzlich flossen 6,83 Millionen Euro als Zollabgaben an die EU.

Auch bei der Strafverfolgung zeigte sich das Hauptzollamt aktiv: Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) leitete 2.375 Ermittlungsverfahren wegen nicht angemeldeter Beschäftigung ein und deckte dabei mögliche Steuerausfälle in Höhe von 10,32 Millionen Euro auf. Zudem beschlagnahmten die Beamten 422 Waffen, 92.750 verbotene Arzneimittel sowie 2 Millionen Zigaretten und über 10 Tonnen weitere Tabakwaren.

Eine der größten Beschlagnahmungen betraf 4.900 Paar gefälschte Turnschuhe mit einem Marktwert von knapp einer halben Million Euro. Gleichzeitig trieb die Vollstreckungsstelle im Laufe des Jahres rund 48,3 Millionen Euro an ausstehenden Forderungen ein.

Die Bilanz des Hauptzollamts Stralsund für 2024 unterstreicht seine doppelte Rolle als Einnahmequelle und Strafverfolgungsbehörde. Mit hunderten Millionen Euro an eingezogenen Geldern und bedeutenden Beschlagnahmungen prägte die Behörde maßgeblich die Einhaltung von Handelsvorschriften und die öffentliche Sicherheit. Ihr Wirkungsbereich erstreckt sich über zentrale Häfen und Grenzen der Region und festigt so ihre Position als wichtige Institution in Mecklenburg-Vorpommern.

Quelle