Grünen-Politiker von Notz warnt vor alarmierendem Anstieg des Antisemitismus in Deutschland
Paula GumprichGrünen-Politiker von Notz warnt vor alarmierendem Anstieg des Antisemitismus in Deutschland
Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, hat sich gegen die zunehmende Welle des Antisemitismus in Deutschland ausgesprochen. Er verurteilte die jüngsten Angriffe auf Jüdinnen und Juden und warnte davor, Hass mit Verweis auf die Politik der israelischen Regierung zu rechtfertigen – dies sei sowohl gefährlich als auch zutiefst verwerflich.
Von Notz bezeichnete die steigende Feindseligkeit gegenüber jüdischem Leben in Deutschland als „absolut inakzeptabel und widerlich“. Seine Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden angeben, sich seit dem Hamas-Angriff auf Israel im vergangenen Oktober weniger sicher zu fühlen.
Der Grünen-Politiker hielt mit seiner Kritik nicht hinter dem Berg. Er warf denen, die Antisemitismus mit der Politik Netanjahus verknüpfen, vor, sich „auf einem schrecklichen Pfad“ zu bewegen und „schiere Menschenfeindlichkeit“ an den Tag zu legen. Solche Argumentationen schürten seiner Ansicht nach nur weiteren Hass.
Er betonte, die deutsche Gesellschaft müsse entschlossener gegen Antisemitismus vorgehen. Aus seiner Sicht sei die Bekämpfung des Judelhasses eine Pflicht, die „überall und zu jeder Zeit mit allen rechtlichen Mitteln“ erfüllt werden müsse.
Die Warnungen kommen angesichts wachsender Sorgen in jüdischen Gemeinden um ihre Sicherheit in Deutschland. Von Notz’ Appell zu größerer Entschlossenheit unterstreicht die Dringlichkeit, Antisemitismus in all seinen Formen zu bekämpfen. Seine Aussagen machen deutlich, dass sowohl rechtliche Maßnahmen als auch ein Umdenken in der öffentlichen Haltung notwendig sind.






