24 May 2026, 00:29

Großeinsatz an Müngstener Brücke: Drei Personen auf Gleisen lösen Zugchaos aus

Leichtsinn auf der Müngstener Brücke hat teure Folgen: Polizei und Stadtverwaltung verhängen Kostenbescheide gegen die Täter

Großeinsatz an Müngstener Brücke: Drei Personen auf Gleisen lösen Zugchaos aus

Drei Personen am Sonntag auf Gleisanlagen der Müngstener Brücke gesichtet – Großeinsatz löst Zugausfälle aus

Am Sonntag, dem 8. März, kurz nach Mittag, wurden drei Personen dabei beobachtet, wie sie sich unerlaubt in der Nähe der Müngstener Brücke auf den Gleisanlagen aufhielten. Ihr Aufenthalt löste einen Großeinsatz der Behörden aus und führte zu erheblichen Behinderungen im Zugverkehr der Region.

Gegen 12:05 Uhr meldeten mehrere Augenzeugen, zwei Erwachsene und ein Kind hätten sich widerrechtlich im Gleisbereich nahe der Brücke bewegt. Die Behörden reagierten umgehend und setzten Kräfte der Bundespolizei, der Wuppertaler Polizeidirektion sowie Feuerwehrleute aus Solingen und Remscheid ein. Die Strecke zwischen den beiden Städten wurde für über 40 Minuten gesperrt – von 12:09 Uhr bis 12:50 Uhr.

Das Vorfall hat für die Beteiligten finanzielle Folgen. Die Feuerwehr Solingen verzeichnete Kosten in Höhe von etwa 656 Euro für den Einsatz von Fahrzeugen und Personal. Die Wuppertaler Polizeidirektion stellte jedem der beiden Erwachsenen 118,50 Euro in Rechnung, während bei der Bundespolizei operationelle Ausgaben von 99,60 Euro anfielen. Gegen die beiden Erwachsenen wurden zudem Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des unbefugten Betretens der Gleisanlagen eingeleitet.

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Die Stadt Solingen hat den Betroffenen bereits einen formellen Kostenbescheid nach dem Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz Nordrhein-Westfalens (BHKG) zugestellt. Die Stadt Remscheid prüft derweil noch, ob weitere Kosten geltend gemacht werden, ein Entscheidungszeitraum wurde bisher nicht genannt. Die Behörden betonten, dass Verbotszeichen stets zu beachten seien – selbst dann, wenn Navigations-Apps andere Wege vorschlagen.

Der Vorfall führte zu massiven Störungen im Schienenverkehr und verursachte hohe Einsatzkosten. Die beiden Erwachsenen müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen und finanziellen Strafen rechnen. Der Fall dient zugleich als Mahnung vor den Gefahren und Folgen eines unbefugten Zutritts zu Bahnanlagen.

Quelle