Goslar in Aufruhr: Betrug, Brand und brutale Schlägerei innerhalb einer Woche
Paula GumprichGoslar in Aufruhr: Betrug, Brand und brutale Schlägerei innerhalb einer Woche
Eine Reihe von Vorfällen erschütterte Goslar in der vergangenen Woche – von Betrugsversuchen über Diebstahl bis hin zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Die Behörden ermitteln derzeit in mehreren Fällen, darunter ein Küchenbrand und eine körperliche Auseinandersetzung, die zu einem Strafverfahren führte.
Am Donnerstagnachmittag meldeten Anwohner im gesamten Landkreis Goslar mehrere betrügerische „Schock-Anrufe“. Die Anrufer gaben sich als Ärzte aus und behaupteten fälschlicherweise, ein naher Angehöriger des Angerufenen sei schwer erkrankt. Sie forderten Geld für eine dringende medizinische Behandlung – doch in keinem der gemeldeten Fälle kam es zu einer Zahlung.
Am Freitagmorgen gegen 8:30 Uhr brach in einer Küche am Lindenplan ein Feuer aus. Anwohner konnten die Flammen löschen, noch bevor die Feuerwehr eintraf. Die Ermittler suchen weiterhin nach der Brandursache.
Zwischen Freitag, 14:00 Uhr, und Samstag, 9:00 Uhr, stahlen Diebe Kabel im Wert von etwa 20.000 Euro aus einem Container auf einem Gewerbegelände in der Straße Im Granetal. Da die Ware aus einem gesicherten Bereich entwendet wurde, ist unklar, wie die Täter Zugang erhielten.
Schon Mitte der Woche wurde ein Mazda mit dem Kennzeichen GS im Parkhaus Goslarsche Höfe beschädigt. Der Vorfall ereignete sich zwischen 8:00 und 20:00 Uhr am Mittwoch.
In den frühen Morgenstunden des Samstags eskalierte ein Streit zwischen einem 22-jährigen Mann aus Salzgitter und einem 17-jährigen Jugendlichen aus Berlin in der Marstallstraße zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung. Die Schlägerei führte zur Einleitung eines Strafverfahrens gegen die Beteiligten.
Die Polizei untersucht nun die Hintergründe aller Vorfälle – von den betrügerischen Anrufen bis zur gewaltsamen Konfrontation. Die gestohlenen Kabel sind weiterhin verschwunden, während die Ermittlungen zum beschädigten Auto und dem Küchenbrand andauern. Bisher gab es keine Festnahmen.






