27 April 2026, 06:24

GDI-DE und Wirtschaft starten 2019 historische Zusammenarbeit für Geodaten-Nutzung

Detailreiches historisches Plakat der ersten Grafschaft Tirol-Karte, das geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt und von erklärendem Text begleitet wird.

GDI-DE und Wirtschaft starten 2019 historische Zusammenarbeit für Geodaten-Nutzung

Deutschlands Geodateninfrastruktur (GDI-DE) stärkt 2019 die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft

2019 machte Deutschlands Geodateninfrastruktur (GDI-DE) einen wichtigen Schritt hin zu einer engeren Verzahnung mit der Wirtschaft. Im März richtete die Bundesregierung im Rahmen ihrer Open Government Partnership-Initiativen den Wirtschaftsbeirat der GDI-DE ein. Ziel war es, Unternehmen und Datenexperten zusammenzubringen, um marktorientiertere Strategien zu entwickeln.

Den offiziellen Start markierte ein Treffen mit 14 führenden Wirtschaftsverbänden, darunter Bitkom und der Bundesverband Deutscher Vermessungsingenieure (BDVI). Gemeinsam sollten sie die Zukunft der Nutzung georäumlicher Daten in Deutschland mitgestalten.

Ein entscheidender Moment folgte am 18. September 2019 auf der INTERGEO: Rolf-Werner Welzel und Professor Gerd Buziek unterzeichneten eine Absichtserklärung, die die GDI-DE durch verlässliche Beratung, offene Dialoge und innovative Partnerschaften stärken sollte. Zudem ging es darum, die praktische Anwendung georäumlicher Informationen in verschiedenen Sektoren auszubauen.

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Bitkom und der BDVI übernahmen für zwei Jahre die Leitung der Koordinierungsgruppe des Beirats. Zu ihren Aufgaben gehörte die Organisation gemeinsamer Sitzungen – etwa ein anstehendes Beratungstreffen zwischen dem Lenkungsgremium der GDI-DE und dem Wirtschaftsbeirat. Auf der Agenda stehen Themen wie "Open Data" und die Weiterentwicklung von "Plattformen/Portalen".

Der Wirtschaftsbeirat fungiert heute als offizielle Schnittstelle zwischen Wirtschaft und GDI-DE. Im Fokus stehen praxisnahe Lösungen, eine bessere Kommunikation und die breitere Nutzung georäumlicher Werkzeuge. Bei der nächsten Beratungsrunde geht es unter anderem um Datenzugänglichkeit und digitale Plattformen.

Quelle