Fürth plant Ampelfiguren mit Waltraud und Mariechen – Charme für den Comödiplatz
H.-Dieter ReuterFürth plant Ampelfiguren mit Waltraud und Mariechen – Charme für den Comödiplatz
In Fürth gibt es einen Vorschlag, die herkömmlichen Ampelfiguren für Fußgänger durch die lokalen Charaktere Waltraud und Mariechen zu ersetzen. Die Idee stammt von der CSU-Stadtratsfraktion und soll das Theater Comödie ehren sowie dem Comödiplatz zusätzlichen Charme verleihen.
Im Verkehrsausschuss der Stadt wurde der Vorschlag bereits diskutiert, wobei rechtliche Bedenken im Mittelpunkt standen. Zwar erlauben Bundesvorschriften individuelle Gestaltungsformen, doch bleibt die Frage der Haftung ein zentrales Problem.
Volker Heißmann, der Schöpfer von Waltraud und Mariechen, unterstützt das Vorhaben. Er stellt sich vor, dass Mariechen in einem kleeblattgemusterten Kleid bei Grün für „Gehen“ und Waltraud in Rot für „Stop“ stehen könnte. Die verspielte Gestaltung passe perfekt zu Fürth und würde sowohl Anwohner als auch Touristen begeistern, so Heißmann.
Der Ältestenrat wird den Antrag im Herbst prüfen. Gleichzeitig wird eine endgültige Entscheidung über die neuen Ampelfiguren erwartet. Andere deutsche Städte haben bereits kreativ gestaltete Ampeln eingeführt, ohne dabei die Sicherheit zu beeinträchtigen.
Ziel der Initiative ist es, die Attraktivität des Comödiplatzes zu steigern und das Erbe des Theaters zu würdigen. Bei einer Genehmigung könnten die individuellen Figuren zu einem markanten Merkmal der Fürther Straßen werden. Die Herbstberatungen werden zeigen, ob das Projekt vorankommt.






