23 April 2026, 14:36

Frühling in Grevenbroich: Warum Hunde jetzt an die Leine gehören

Zwei Hunde laufen durch einen bewaldeten Bereich mit Bäumen und Pflanzen, mit Text am unteren Bildrand.

Frühling in Grevenbroich: Warum Hunde jetzt an die Leine gehören

Frühling ist da – und mit ihm die Brut- und Setzzeit für viele Wildtiere. In Grevenbroich erinnern die lokalen Behörden Hundebesitzer daran, ihre Vierbeiner unter Kontrolle zu halten, um gefährdete Tierarten zu schützen. Selbst gut erzogene Hunde könnten ungewollt Stress auslösen oder Tiere in die Flucht schlagen, warnt Stadtförster Frank Wadenpohl.

Die Regeln fürs Gassigehen in Grevenbroich variieren je nach Standort: In besiedelten Gebieten müssen Hunde stets an der Leine geführt werden. Auf Wald- und Feldwegen dürfen sie frei laufen, müssen sich aber auf den ausgewiesenen Wegen bewegen. Abseits der Wege in Wäldern, auf Äckern oder Weiden gilt jedoch Leinenpflicht.

Bestimmte Rassen oder als gefährlich eingestufte Hunde gemäß dem Landeshundegesetz Nordrhein-Westfalen müssen zudem angeleint und mit Maulkorb versehen sein – es sei denn, es liegt eine offizielle Ausnahmegenehmigung vor. Das Gesetz betont, dass Wildtiere niemals gejagt oder belästigt werden dürfen, da dies dazu führen kann, dass Nester verlassen oder Jungtiere von ihren Eltern getrennt werden.

Besonders bodenbrütende Arten und junges Wild sind durch freilaufende Hunde gefährdet. Wadenpohl erklärt, dass bereits der natürliche Spürtrieb von Hunden Tiere stören könne – selbst wenn die Tiere nicht aktiv verfolgt würden. Die Städtischen Betriebe Grevenbroich weisen darauf hin, dass Hunde nur auf Hauptwegen frei laufen dürfen und stets unter Kontrolle bleiben müssen.

Der Appell kommt zu einer Zeit, in der Wildtiere im Frühling besonders verletzlich sind. Störungen während dieser kritischen Phase können langfristige Folgen für die heimische Tierwelt haben.

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Hundebesitzer in Grevenbroich werden dringend aufgefordert, die Regeln einzuhalten, um Schäden für die Tierwelt zu minimieren. Hunde in sensiblen Bereichen anleinen und auf den Wegen halten, schützt brütende und setzende Tiere. Die Behörden hoffen, dass diese Maßnahmen helfen, unnötigen Stress für die heimischen Ökosysteme in der Frühlingszeit zu verringern.

Quelle