15 April 2026, 00:27

FOAM-Software revolutioniert die Entwicklung von Schaumstoffen mit digitalen Simulationen

Eine handgezeichnete Skizze eines Schneide- und Formwerkzeugs mit Griff und Ausguss, begleitet von Text und anderen Gegenständen auf Papier.

FOAM-Software revolutioniert die Entwicklung von Schaumstoffen mit digitalen Simulationen

Neue Software FOAM revolutioniert die Entwicklung und Herstellung von Schaumstoffen

Ein neues Softwaretool namens FOAM verändert die Art und Weise, wie Industrien Schaummaterialien entwerfen und produzieren. Entwickelt vom Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM), nutzt es digitale Simulationen, um das Verhalten von Schaumstoffen bereits vor Beginn der Produktion vorherzusagen. Dr. Konrad Steiner, Leiter der Abteilung "Strömungs- und Materialsimulation" am Institut, wird die Möglichkeiten der Software auf der Foam Expo Europe 2024 im nächsten Monat präsentieren.

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FOAM ermöglicht Herstellern, den gesamten Schäumungsprozess zu simulieren – von der Ausbreitung des Materials bis hin zur endgültigen Dichte. In der Batterieproduktion kann die Software beispielsweise überprüfen, ob der Schaumstoff alle kritischen Bereiche gleichmäßig ausfüllt. Bereits in Kühl-Gefrierkombinationen wurde sie erfolgreich getestet, wo sie die Schaumverteilung und Fülleffizienz optimierte.

Über die reine Simulation hinaus unterstützt FOAM auch die Werkzeugkonstruktion und Prozessanpassungen, etwa bei der Reaktionsspritzgieß-Infiltration (RIM). Mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche arbeitet die Software mit CAD-Daten und verarbeitet verschiedene Schaumtypen. In Kombination mit der FeelMath-Software berechnet sie zudem mechanische und thermische Eigenschaften und erstellt präzise Materialmodelle für Schaumstoffkomponenten.

Das Digital-Twin-Feature der Software erstellt ein vollständiges virtuelles Modell von Schaumstoffteilen, das eine Feinabstimmung ermöglicht, noch bevor physische Prototypen gefertigt werden. Dadurch werden Abfall reduziert und Entwicklungszeiten beschleunigt.

Dr. Konrad Steiner wird diese Fortschritte auf der Foam Expo Europe 2024 vorstellen und aufzeigen, wie digitale Werkzeuge Kosten senken und die Schaumstoffqualität verbessern. Interessierte können ihn unter 49 631 31600-4342 oder per E-Mail unter [email protected] kontaktieren. Die Software steht ab sofort Unternehmen zur Verfügung, die ihre Schaumstoffproduktion effizienter gestalten möchten.

Quelle