31 May 2026, 22:18

FDP wählt neue Führung und setzt auf Einheit nach umstrittenen Abstimmungen

Neuer FDP-Generalsekretär sieht gute Chancen für Comeback

FDP wählt neue Führung und setzt auf Einheit nach umstrittenen Abstimmungen

Die Freie Demokratische Partei (FDP) hat am Sonntagabend ihren Bundesparteitag in Berlin beendet. Der neu gewählte Generalsekretär Martin Hagen hielt die Abschlussrede und hob die zentralen Beschlüsse sowie den weiteren Weg der Partei hervor.

Die Delegierten verabschiedeten den Leitantrag „Deutschland neu starten: Ein mutiger Aufbruch für eine erfolgreiche Nation“. Vorschläge für Änderungen wurden jedoch nicht diskutiert, sondern zur Prüfung an die zuständigen Gremien überwiesen.

Wolfgang Kubicki sicherte sich mit 59 Prozent der Stimmen den Parteivorsitz. Hagen, der als einziger Kandidat antrat, erhielt ebenfalls 59 Prozent bei seiner Wahl zum Generalsekretär. Beide Ergebnisse folgten einer umstrittenen internen Abstimmung, die den Zusammenhalt der Partei auf die Probe stellte.

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Hagen betonte nach den polarisierenden Wahlen die Notwendigkeit von Einheit. Er lobte den neu gewählten Bundesvorstand und zeigte sich zuversichtlich über die künftige Ausrichtung der Partei. Aktuelle Umfragen zeigen wachsende Zustimmung: Innerhalb von nur zwei Monaten stieg der mögliche Wähleranteil der FDP von 16 auf 22 Prozent.

In den kommenden Monaten wird sich die Partei auf den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin konzentrieren. Hagen bezeichnete den Parteitag als „Wendepunkt“ und verwies auf richtungsweisende Beschlüsse sowie wichtige Personalentscheidungen.

Die FDP richtet ihren Fokus nun auf die Landtagswahlkämpfe in den Schlüsselbundesländern. Mit neuer Führung und steigenden Umfragewerten will die Partei ihren aktuellen Schwung nutzen. Die Ergebnisse des Parteitags bilden die Grundlage für ihre Strategie in den nächsten Monaten.

Quelle