Europas Kernenergie-Boom: Warum Frankreich und Großbritannien auf Atomkraft setzen
Europas Kernenergie-Boom: Warum Frankreich und Großbritannien auf Atomkraft setzen
Kernenergie gewinnt in Europa an Fahrt – besonders in Frankreich und Großbritannien
Der Ausbau der Kernkraft in Europa, vor allem in Frankreich und dem Vereinigten Königreich, nimmt an Tempo zu. Treiber sind der steigende Energiebedarf – nicht zuletzt durch Rechenzentren – sowie der Druck, kohlenstoffarme Stromquellen auszubauen. Branchenexperten sehen in der Kernenergie mittlerweile eine Schlüsseltechnologie für die Dekarbonisierung und die digitale Infrastruktur.
Diese Entwicklung bringt jedoch auch neue Herausforderungen und Chancen für die Versicherungsbranche mit sich. Mit wachsenden Investitionen in Atomkraft stellen sich Versicherern Fragen zur Absicherung neuer Technologien wie kleiner modularer Reaktoren (Small Modular Reactors, SMR).
Aktuell deckt Kernenergie etwa 15 Prozent des Strombedarfs von Rechenzentren. Prognosen zufolge könnte dieser Anteil bis 2030–2040 auf 15 bis 20 Prozent steigen. Große Technologiekonzerne setzen zunehmend auf Atomkraft – darunter auch auf SMR –, um ihre Betriebe mit stabiler, klimafreundlicher Energie zu versorgen.
Weltweit befinden sich 69 SMR-Projekte in der Planung, doch nur wenige sind bereits in Betrieb: zwei in Russland und eines in China. China treibt die Entwicklung mit einem 200-Megawatt-Projekt voran, während die USA, Großbritannien, Polen und Tschechien eigene Designs vorantreiben. Unternehmen wie Newcleo (Italien/Frankreich) und TerraPower (unterstützt von Bill Gates) zählen zu den wichtigsten Akteuren in diesem Bereich.
Trotz der Fortschritte bleiben Hürden: Es gibt keine speziellen Transportlösungen für SMR, und die Haftungsgrenzen für diese Reaktortypen sind noch nicht geklärt. Rück- und Erstversicherer, die bereits bei klassischen Atomkraftwerken engagiert sind, sehen sich nun zusätzlichen Risiken gegenüber – von Bau und Betrieb über Abfallmanagement bis hin zur öffentlichen Wahrnehmung.
Jimmy Keime, Leiter Engineering & Nuclear bei Swiss Re, bestätigte den Trend: "Die Investitionen in Kernenergie nehmen global zu." Die Versicherungsbranche erkennt das Potenzial der Technologie in puncto Stabilität und Klimafreundlichkeit. Gleichzeitig erfordern die spezifischen Risiken von SMR neue Ansätze bei der Risikobewertung und Absicherung.
Der Ausbau der Kernenergie – insbesondere für Rechenzentren – verändert die Stromerzeugung und die Versicherungsmärkte. Mit 69 geplanten SMR weltweit schreitet die Technologie voran, steht aber weiterhin vor logistischen und regulatorischen Herausforderungen. Die Versicherer müssen sich anpassen, während die Kernkraft einen größeren Anteil am Energiemix einnimmt – zwischen Chancen und Risiken dieses dynamischen Sektors.
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