"Enter the Gungeon 2" angekündigt – der Kult-Roguelike kehrt mit 3D-Action zurück
H.-Dieter Reuter"Enter the Gungeon 2" angekündigt – der Kult-Roguelike kehrt mit 3D-Action zurück
Dodge Roll kündigt Enter the Gungeon 2 an – den Nachfolger des gefeierten Action-Roguelikes
Das Entwicklerstudio Dodge Roll hat Enter the Gungeon 2 angekündigt, die Fortsetzung des erfolgreichen Action-Roguelikes. Das Original, das in diesem Monat sein zehntes Jubiläum feiert, prägte maßgeblich das moderne Roguelike-Genre und verkaufte sich über 14 Millionen Mal. Der Nachfolger bleibt dem markanten Mix aus Bullet-Hell-Kämpfen und prozedural generierten Dungeons treu, setzt jedoch auf einen frischen 3D-Artstyle.
Der erste Teil von Enter the Gungeon erschien vor einem Jahrzehnt und wurde zu einem der prägendsten Titel der Roguelike-Renaissance. Mit seinem schnellen Schusswechsel, präzisen Steuerung und unvorhersehbaren Durchläufen setzte das Spiel Maßstäbe für spätere Titel. Nun kehrt Dodge Roll zu dieser Erfolgsformel zurück – der Nachfolger bleibt den Kernmechaniken des Originals verbunden.
Kritik an modernen Roguelikes: "Zu viel Progression, zu wenig Tiefe"
Designer Dave Crooks äußert sich offen über seine zwiespältigen Gefühle zum aktuellen Zustand des Genres. Viele moderne Titel setzten seiner Meinung nach zu stark auf Fortschrittssysteme und glücksspielähnliche Mechaniken. Als Beispiel nennt er Minos, ein Spiel, das seiner Ansicht nach das Wesentliche traditioneller Roguelikes verfehlt. Statt auf Gimmicks zu setzen, soll Enter the Gungeon 2 tiefgründiges, fesselndes Gameplay in den Vordergrund stellen.
3D-Optik, bewährte Action – der Nachfolger setzt auf Evolution statt Revolution
Der zweite Teil wechselt zu einem 3D-Visualstil, behält aber die präzise, chaotische Action bei, die Fans am Original schätzten. Dodge Roll verspricht dieselbe Mischung aus Roguelike-Unvorhersehbarkeit und Bullet-Hell-Intensität, die den ersten Teil so erfolgreich machte.
Enter the Gungeon 2 erscheint zu einer Zeit, in der das Vermächtnis des Originals weiterwächst. Mit über 14 Millionen verkauften Exemplaren bleibt der erste Teil ein Meilenstein des Genres. Der Nachfolger setzt mit seiner 3D-Grafik und verfeinerten Mechaniken auf diese Grundlage – und geht dabei bewusst andere Wege als die von Crooks kritisierten Trends moderner Roguelikes.






