13 June 2026, 20:19

Dehoga warnt vor Jobverlusten durch geplante Gesundheitsreformen

Dehoga warnt vor Arbeitsplatzverlusten durch Warkens Pläne

Dehoga warnt vor Jobverlusten durch geplante Gesundheitsreformen

Dehoga warnt vor Arbeitsplatzverlusten durch geplante Gesundheitsreformen

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hat scharfe Kritik an den von Gesundheitsministerin Nina Warken vorgeschlagenen Reformen geübt. Geschäftsführerin Jana Schimke warnt, die Pläne könnten Arbeitsplätze in der Gastronomie gefährden. Sie fordert dringend Maßnahmen zur Entlastung der Arbeitgeber.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Laut den Reformvorschlägen soll der Sozialversicherungsbeitrag für Minijobber in Gesundheits- und Pflegeberufen von 13 auf 21 Prozent steigen. Schimke kritisierte diese Pläne scharf: Höhere Krankenkassenbeiträge und zusätzliche Zuschläge würden die Betriebe unzumutbar belasten. Zugleich wies sie Gewerkschaftsbedenken zurück, wonach ein neues Arbeitszeitgesetz zu 13-Stunden-Tagen führen könnte – solche Ängste seien unbegründet.

Die Verbandschefin betonte die Notwendigkeit mutiger Reformen und einer engeren Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft. Gefordert werden Bürokratieabbau sowie Steuersenkungen, um die finanzielle Last für Gastronomiebetriebe zu verringern. Zudem warnte sie: Wer Mitarbeiter unfair behandle, riskiere, sie gänzlich zu verlieren.

Ihre Aussagen spiegeln auch tiefere Sorgen um den Zustand der Sozialpartnerschaft und die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften wider. Schimke rief alle Beteiligten auf, gemeinsam Lösungen zu finden, um Arbeitsplätze zu sichern und die Branche zu stabilisieren.

Die geplanten Reformen könnten die Personalkosten in der Gastronomie deutlich in die Höhe treiben. Dehoga besteht darauf, dass ohne Entlastung bei den Lohnnebenkosten viele Betriebe Schwierigkeiten hätten, ihre Mitarbeiter zu halten. Der Verband setzt sich weiterhin für politische Änderungen ein, um Arbeitsplätze und Stabilität in der Branche zu bewahren.

Quelle