17 June 2026, 18:58

Cybersicherheit: Warum KMU in Mitteleuropa ohne CISO besonders gefährdet sind

16. Juni: Virtuell oder Vollzeit CISO - ROI-Rechner für die Sicherheitsleitung

Cybersicherheit: Warum KMU in Mitteleuropa ohne CISO besonders gefährdet sind

Cybersicherheit bleibt eine wachsende Sorge für Unternehmen in Mitteleuropa

Vor allem kleine und mittlere Betriebe sehen sich mit hohen Kosten durch Sicherheitsvorfälle konfrontiert, verfügen aber oft über keine eigene Sicherheitsführung. Deutschland gibt derzeit 9,5 Prozent seines IT-Budgets für Cybersicherheitsmaßnahmen aus.

Über 90 Prozent der Unternehmen in Mitteleuropa sind Kleinbetriebe. Kaum eines von ihnen beschäftigt einen hausinternen Chief Information Security Officer (CISO) in Vollzeit. Dennoch erlitten vier von fünf im vergangenen Jahr einen Sicherheits- oder Datenverstoß.

Die durchschnittlichen Kosten eines solchen Vorfalls liegen für diese Unternehmen häufig bei über 250.000 Dollar. Die Anstellung eines dedizierten CISO schlägt mit 250.000 bis 400.000 Dollar jährlich zu Buche – für viele ein unerschwinglicher Betrag.

Die Woodlands Advisory GmbH hat einen Kostenrechner entwickelt, der Unternehmen dabei unterstützt, die Ausgaben zu vergleichen. Das Tool setzt die internen Kosten für einen CISO mit denen eines virtuellen CISO (vCISO) in Beziehung. Berücksichtigt werden Faktoren wie Mitarbeiterzahl, Umsatz und benötigter Zeitaufwand. Ein vCISO kostet in der Regel 40.000 bis 120.000 Dollar pro Jahr, bietet aber Zugang zu hochqualifiziertem Fachwissen.

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Kleinunternehmen in Mitteleuropa sind besonders anfällig für teure Sicherheitslücken. Viele können sich keinen Vollzeit-CISO leisten, doch das vCISO-Modell könnte eine tragfähige Alternative sein. Der neue Rechner hilft dabei, die kostengünstigste Lösung für die Sicherheitsführung zu ermitteln.

Quelle