CSU pocht auf unveränderte "Mütterrente" trotz Kostendebatte in der Union
Paula GumprichCSU pocht auf unveränderte "Mütterrente" trotz Kostendebatte in der Union
CSU-Generalsekretär Martin Huber hat die Entschlossenheit seiner Partei zum „Mütterrente“-Modell bekräftigt. Er bezeichnet den Vorschlag als notwendigen Schritt für Gerechtigkeit und als Anerkennung der Leistungen älterer Mütter.
Das Vorhaben sieht vor, dass Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern für ihre Erziehungsjahre drei zusätzliche Rentenpunkte erhalten. Damit würden ihre Leistungen an die bereits bestehenden Ansprüche jüngerer Mütter angeglichen.
Huber hat deutlich gemacht, dass das Projekt nicht verhandelbar ist. Es bleibe ein fester Bestandteil des Koalitionsvertrags, und er werde keine interne Diskussion über das Thema zulassen. Seine Haltung steht im Kontrast zu Kritik aus den Reihen von CSU und CDU, wo einige Mitglieder die hohen Kosten des Vorhabens infrage stellen.
Die geschätzten jährlichen Ausgaben für die Erweiterung liegen zwischen fünf und sechs Milliarden Euro. Trotz der finanziellen Belastung besteht Huber darauf, dass die Maßnahme wie geplant umgesetzt wird. Die „Mütterrente“ werde unverändert voranschreiten, sodass ältere Mütter dieselbe rentenrechtliche Anerkennung erhalten wie ihre jüngeren Kolleginnen. Die Regelung soll, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, in Kraft treten.






