CDU will Berliner U-Bahn mit Drehkreuzen absichern – Testphase startet bald
Enrico HerrmannCDU will Berliner U-Bahn mit Drehkreuzen absichern – Testphase startet bald
Die CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat vorgeschlagen, im U-Bahn-Netz der Stadt Zugangsschranken einzuführen. Das Vorhaben zielt darauf ab, das Netz sicherer, sauberer und zuverlässiger zu gestalten. In einer Testphase sollen auf den Linien U5, U7 und U8 drehkreuzgesteuerte Zugänge erprobt werden.
Nach dem CDU-Plan wären die U-Bahn-Steige nur noch mit einem gültigen Ticket zugänglich. Der Zutritt würde auf kontrollierte Einlassbereiche beschränkt, wodurch ein geschlossenes System entstehen soll. Die Partei argumentiert, dass davon Fahrgäste, Verkehrsbetriebe und die öffentliche Sicherheit profitieren würden.
Ein zentraler Bestandteil der langfristigen Vision ist ein vollmodernisiertes, automatisiertes und abgeschottetes U-Bahn-System. Die Erkenntnisse aus der Testphase sollen das Konzept verfeinern, bevor es auf weitere Linien ausgeweitet wird. Zudem würde das System die Entwicklung eines digital gestützten, vorausschauenden Betriebsmanagements fördern.
Die CDU ist überzeugt, dass ein abgeschlossenes System den Weg für zukünftige digitale Tarifmodelle ebnen würde. Dies wäre ein deutlicher Wandel gegenüber dem derzeitigen offenen Zugangskonzept.
Im Mittelpunkt des Vorschlags stehen die Verbesserung von Sicherheit, Effizienz und Fahrgasterlebnis. Bei Erfolg könnte die Testphase zu einer flächendeckenden Einführung im Berliner U-Bahn-Netz führen. Die Änderungen würden zudem künftig neue Optionen für digitales Ticketing ermöglichen.






