CDU-Parteitag in Stuttgart: Merz verbietet Alkohol bis zur Tagesordnungserfüllung
Enrico HerrmannCDU-Parteitag in Stuttgart: Merz verbietet Alkohol bis zur Tagesordnungserfüllung
Die Christlich Demokratische Union (CDU) hat auf ihrem Bundesparteitag in Stuttgart neue Regeln für den Alkoholkonsum eingeführt. Die Delegierten müssen während der von Freitag bis Samstag dauernden Veranstaltung Einschränkungen beim Trinken hinnehmen. Parteichef Friedrich Merz ordnete die Änderungen an, um die Teilnehmer auf die Plenarsitzungen zu konzentrieren.
Der Parteitag beginnt am Freitag, wobei Kanzler Merz zur Wiederwahl als CDU-Vorsitzender antritt. Die Delegierten werden zudem über Anträge debattieren, darunter Vorschläge zu Teilzeitarbeit und einem möglichen Social-Media-Verbot für Jugendliche. Neben den Wahlen ist eine Grundsatzrede von Merz geplant.
Am Freitagabend wird im Ausstellungsbereich kein Alkohol angeboten. Mit dieser Maßnahme soll sichergestellt werden, dass die Delegierten bis zum Ende der Sitzung im Plenarsaal bleiben. Erfrischungen gibt es erst später beim Empfang des Landes Baden-Württemberg – und zwar erst, nachdem die Tagesordnung abgeschlossen ist.
Große Unternehmen wie Airbus, Amazon und SAP präsentieren im Rahmen von Begleitveranstaltungen ihre Arbeit. Ihre Vorträge finden parallel zu den Hauptdebatten und Abstimmungen statt. Die CDU hat nicht bestätigt, ob unter Merz' Führung bereits bei früheren Parteitagen ähnliche Alkoholbeschränkungen galten.
Die neuen Regeln bedeuten, dass die Delegierten mit Getränken bis zum Abendempfang warten müssen. Die CDU legt Wert darauf, die Tagesordnung abzuschließen, bevor gesellige Aktivitäten beginnen. Am Samstag wird der Parteitag mit weiteren Debatten und Beschlüssen fortgesetzt.
Delegates and exhibitors react to CDU's alcohol restrictions
The CDU's alcohol ban at its Stuttgart party congress has sparked mixed reactions on site. Exhibitors initially complied by offering only soft drinks and coffee, resulting in fewer visitors at their stands. Delegates expressed little understanding for the measure, with one exhibitor noting the absence of beer had disrupted usual networking. Meanwhile, the prohibition became the dominant topic alongside Chancellor Merz's speech and a visit from former Chancellor Angela Merkel.






