01 May 2026, 02:22

Bremen verschärft Verkehrskontrollen: 315 Verstöße bei Zweiradfahrern in einer Woche

Eine Gruppe von Menschen, die nachts mit Fahrrädern auf einer Stadtstraße fahren und Helme tragen, beleuchtet von Stadtlichtern.

Bremen verschärft Verkehrskontrollen: 315 Verstöße bei Zweiradfahrern in einer Woche

Bremer Polizei führt umfangreiche Verkehrskontrollen bei Zweirädern durch

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Im Rahmen der Kampagne Safe.Mobile.Life hat die Bremer Polizei kürzlich großangelegte Verkehrskontrollen bei Zweirädern durchgeführt. Dabei wurden Motorräder, Motorroller und Fahrräder überprüft – insgesamt rund 435 Fahrzeuge in der gesamten Stadt.

Die Beamten konzentrierten sich auf besonders gefährdete Bereiche, darunter Tiefer/Altenwall, Osterdeich/Mozartstraße, Herdentorsteinweg in Richtung Breitenweg sowie Osterdeich/Verdener Straße. An diesen Stellen häufen sich Rotlichtverstöße, vor allem durch Radfahrer. Viele Nutzer wurden zudem dabei ertappt, auf der falschen Straßenseite zu fahren oder Gehwege statt der vorgesehenen Fahrspuren zu benutzen.

Bei Geschwindigkeitsmessungen auf der Auffahrt in Hemelingen wurden 35 Verstöße registriert. Zudem ahndeten die Beamten die illegale Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt. Zwei Motorräder fielen durch abgelaufene Betriebserlaubnisse auf, die auf manipulierte Abgasanlagen zurückzuführen waren. Spätere Lärmmessungen bestätigten, dass beide Maschinen die gesetzlichen Grenzwerte überschritten.

Insgesamt wurden im Rahmen der Aktion fast 315 Verstöße festgestellt. Die Behörden betonten jedoch, dass es nicht primär um die Verhängung von Bußgeldern gehe, sondern um die Verbesserung der Verkehrssicherheit. Innensenator Dr. Högl erklärte, die Kontrollen sollten dazu beitragen, den Alltagsverkehr in Bremen für alle sicherer zu gestalten.

Die Kampagne Safe.Mobile.Life machte auf anhaltende Probleme mit Verkehrsverstößen bei Zweiradfahrern aufmerksam. Angesichts der 315 registrierten Verstöße wird die Polizei voraussichtlich weiterhin Brennpunkte überwachen. Im Mittelpunkt steht dabei die Reduzierung gefährlichen Verhaltens – und nicht allein die Bestrafung.

Quelle