Bierstadts Kerb-Fest feiert Gemeinschaft und Widerstand auf dem Fichteplatz
Harry GirschnerBierstadts Kerb-Fest feiert Gemeinschaft und Widerstand auf dem Fichteplatz
Bierstadts traditionelles Kerb-Fest hat die Gemeinschaft wieder einmal in feiernder Einigkeit zusammengebracht. Das diesjährige Event auf dem ikonischen Fichteplatz war für die Einheimischen ein besonderer Moment des Stolzes – im Mittelpunkt stand dabei Dr. Gerhard Obermayr. Seit Jahrzehnten ist dieses Fest ein fester Bestandteil der Bierstadter Identität, eine lebendige Mischung aus ausgelassenem Feiern und tief verwurzelter Verbundenheit.
Eröffnet wurde das Fest mit einer Ansprache von Dr. Obermayr, dem Präsidenten des Stadtrats und gebürtigen Bierstadter, der sich an seine Kindheit im Viertel erinnerte und die engen Bindungen beschrieb, die den Stadtteil prägen. An seiner Seite standen Dr. Patricia Becher, Leiterin des Stadtamts, der Bezirksvorsteher Rainer Volland, Jasmin I. (die Bembel-Fee) sowie Viktoria I. (die Blumenkönigin von Naurod).
Der Fichteplatz, oft als das Herz Bierstadts bezeichnet, bildete den Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Dr. Obermayr betonte, dass dieser Ort weit mehr sei als nur ein Platz – er stehe für Widerstand gegen städtische Umgestaltungspläne und sei ein Ort, an dem Menschen wirklich zueinanderfinden. Seine Worte, darunter der Leitspruch "Mir san mir" ("Wir sind, wie wir sind"), unterstrichen den Stolz und die Eigenständigkeit der Gemeinschaft.
Das Fest war mehr als nur das traditionelle Fassanstich: Es war ein öffentliches Bekenntnis zur Bewahrung von Bierstadts Bräuchen und Lebensgefühl. Auch Nachbarn aus umliegenden Städten wurden herzlich willkommen geheißen – ein Zeichen für die verbindende Kraft des Festes über die Stadtgrenzen hinaus.
Das Kerb-Fest bestätigte einmal mehr die lebendigen Traditionen Bierstadts und die zentrale Bedeutung des Fichteplatzes für seine Bewohner. In seiner Rede hob Dr. Obermayr die Widerstandsfähigkeit und die gemeinsamen Werte des Viertels hervor. Mit einer jahrzehntealten Geschichte bleibt das Fest ein Höhepunkt im Kalender des Stadtteils – ein Fest der Gemeinschaft, das Generationen verbindet.






