Betrunken auf dem E-Scooter: Mann droht doppelte Anklage nach Cannabis-Fahrt in Waldshut
Harry GirschnerBetrunken auf dem E-Scooter: Mann droht doppelte Anklage nach Cannabis-Fahrt in Waldshut
Ein 34-jähriger Mann wurde von der Polizei gestoppt, als er unter Cannabiseinfluss einen E-Scooter fuhr. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend, dem 27. Februar 2025, in der Konstanzer Straße in Waldshut. Die Beamten stellten bei der Kontrolle Anzeichen von Drogenkonsum fest und bestätigten ihren Verdacht später durch einen Urintest.
Der Fahrer wurde gegen 22:00 Uhr angehalten, nachdem die Polizei ein Verhalten beobachtet hatte, das auf eine Beeinträchtigung hindeutete. Ein vor Ort durchgeführter Urintest ergab den Nachweis von Cannabis, woraufhin weitere Maßnahmen eingeleitet wurden. Der Mann wurde anschließend zu einer medizinischen Blutuntersuchung gebracht, um zusätzliche Beweise zu sichern.
Die Behörden stellten zudem fest, dass der E-Scooter nicht über die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung verfügte. Dem Fahrer drohen nun zwei separate Anklagepunkte: das Führen eines Kraftfahrzeugs unter Drogeneinfluss sowie der Verstoß gegen die Versicherungspflicht.
Laut Polizeiakten gab es in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr keine vergleichbaren Fälle von E-Scooter-Fahrern unter Drogeneinfluss. Dies scheint der erste dokumentierte Vorfall dieser Art in der Region während dieses Zeitraums zu sein.
Der 34-Jährige muss sich nun wegen beider Verstöße vor Gericht verantworten. Der Fall unterstreicht die Bedeutung der Einhaltung von Verkehrsregeln, einschließlich der Versicherungspflicht und der Nüchternheit beim Führen von Fahrzeugen. Die Polizei bestätigte, dass vorerst keine weiteren Details bekannt gegeben werden.






